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Italiens Regierungschef profitiert von Polit-Chaos in Rom

Beliebtheit von Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi im Sinken
Beliebtheit von Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi im Sinken
Die Polit-Seifenoper der Fünf-Sterne-Stadtregierung von Rom verschafft dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi ein wenig Aufwind. In einer repräsentativen Umfrage für die Zeitung "La Repubblica" legte Renzis Demokratische Partei (PD) im Vergleich zum Juni um knapp zwei Prozentpunkte auf 32,1 Prozent zu.


Die Fünf-Sterne-Bewegung von Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi, die stärkste Oppositionspartei und im Juni noch vor dem PD, verlor unterdessen fast vier Punkte und liegt nun bei 28,8 Prozent. Renzi kann sich jedoch auf den Ergebnissen nicht ausruhen: Die Umfrage zeigt, dass viele Wähler noch unentschieden sind, was das wichtige Referendum im Herbst angeht. Von dem Ausgang der Volksabstimmung über eine Verfassungsreform hängt auch das Schicksal des Regierungschefs ab: 39 Prozent der Befragten wollen laut Studie des Forschungsinstituts Demos der Reform zuzustimmen, 31 Prozent wollen mit Nein stimmen und 30 Prozent sind noch unentschieden.

Roms Bürgermeisterin sieht sich nicht mal drei Monate nach ihrer Wahl im Juni von allen Seiten unter Beschuss. Gegen wichtige Mitarbeiter wird wegen Amtsmissbrauchs ermittelt und mehrere ihrer Mitstreiter sind schon zurückgetreten.

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