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Ist Fasten noch zeitgemäß?

©Seniorenbund Bregenz
Vortrag des Seniorenbundes Bregenz.
Vortrag "Ist Fasten noch zeitgemäß?"

Wenn wir nach der Faschingszeit ans Fasten denken, wird das vielfach mit Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten usw. in Verbindung gebracht. Zweifellos ist es etwas Gutes für unseren Körper, dass er sich vom Übergenuss erholen kann. Fasten im christlichen Sinne bedeutet aber weit mehr als nur Verzicht auf Essen und Trinken. Es geht vielmehr um eine “innere Einkehr“, um ein Nachdenken über die Schöpfung, das Leben generell und über all das, was uns von Gott geschenkt wurde. In einer besinnlichen Feier mit Pfarrer Hans Tinkhauser und Frau Bernadett Schiel bekamen die Bregenzer Senioren einen Einblick in den tieferen Sinn der Fastenzeit. Wir leben in einer Zeit, in der es immer nur um das “Mehr und Mehr“ geht, wo der Mensch von der Gier getrieben wird und daher glaubt, immer mehr zu “brauchen“.

Der Gedanke an die Schöpfung, an das innere Gleichgewicht und an die Gemeinsamkeit des Lebens tritt dabei oft in den Hintergrund. Der Mensch will fit und schön sein, wobei es in erster Linie um reine Äußerlichkeiten geht. Fasten soll das Ziel haben, mit Körper, Geist und Seele in Einklang zu kommen, die Gelassenheit in sich zu spüren und den Weg in die innere Stille zu finden. Fasten als Verzicht wegen einer guten Figur erfüllt zwar den Zweck, aber nicht den eigentlichen Sinn, auf einen Weg zur Zufriedenheit zu gelangen. Fasten im eigentlichen Sinn soll helfen, die wahren Werte des Lebens mit sich selbst und den Mitmenschen zu finden (Fritz Mattweber).

 

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