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Ist ein Karpaltunnelsyndrom gefährlich?

Eingeschlafene Hände und was du darüber wissen solltest.

Das Karpaltunnelsyndorm ist eine Einengung des Nervus medianus (Mittelnerv) im Bereich des Handgelenks. Durch diese Enge kommt es auch zu einer Verminderung der Blutzirkulation des Nerven bzw. der nervenversorgenden kleinsten Gefäße. Über längere Dauer wird der Nerv so nachhaltig geschädigt und es kann zu einer kompletten Lähmung und Gefühlsstörung des Daumens, Zeige- und Mittelfingers kommen. Sollten die Beschwerden und somit die Einengung also über ein sehr lange Zeit bestehen, kommt es zu einem unwiderruflichen Schaden des Mittelnervs.

Wie lange sollte man mit der Operation warten?

Diese Zeitspanne ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, die ein erfahrener Spezialist (Handchirurg, Handtherapeut, Neurologe, Orthopäde, Physiotherapeut, Ergotherapeut) einschätzen kann. 

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Eine Studie zum natürlichen Verlauf des Karpaltunnelsyndroms fand heraus, dass es bei etwa einem Viertel aller Patienten zur spontanen Heilung im Lauf von etwa einem Jahr kam. Ein weiteres Viertel hatte eine Verschlechterung und bei etwa der Hälfte der Studienteilnehmer kam es im Lauf von einem Jahr zu keiner merklichen Veränderung der Beschwerden. Menschen mit beidseitigen Symptomen hatten eine schlechtere Prognose. (1)

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Stell uns deine Fragen! 

Du interessierst dich für das Thema Karpaltunnelsyndrom? DDr. Cedric Bösch (Handchirurg) und Johannes Riedmann (Physiotherapeut) beantworten deine Fragen im nächsten Live-Webinar.

Wann: Donnerstag, 8.10.20, 18:30 Uhr

HIER kommst du zur kostenfreien Anmeldung

Referenz: 

(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2871765/

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