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Inzest-Fall: Ermittler entdeckten weiteren Zugang

Im Inzest-Fall haben sich die Ermittler auch am Wochenende auf den eigentlichen Tatort konzentriert. Wie Oberst Franz Polzer, Leiter des Landeskriminalamtes NÖ, ausführte, wurde ein weiterer Zugang entdeckt, der in der Folge offenbar stillgelegt wurde.

Dieser umfasste einen Betonklotz mit Stahl- sowie Absperrtür. Insgesamt war das Gefängnis mit acht versperrbaren Türen abgesichert, zusätzlich mit einer elektronischen Sicherung.Laut Polzer stammt der Altbau des Hauses des Verdächtigen aus etwa 1890. 1978 wurden Pläne für den L-förmigen Zubau eingereicht, wobei der Verliesbereich offenbar damals schon geplant und im Zuge der Bauarbeiten mit umgesetzt wurde. Die ersten Jahre verbrachte die eingesperrte Tochter in jenem etwa 35 Quadratmeter großen Kernbereich unter dem Altbau, zu dem nun auch der verborgene Zugang entdeckt wurde.

Als Kinder auf die Welt kamen, wurde es zunehmend eng, der Verdächtige schuf Durchbrüche für die Erweiterungen. Der ursprüngliche Durchgang, erreichbar durch einen Technikschacht, dürfte zunehmend schwerer zu öffnen gewesen sein, weshalb die von den Kriminalisten vor eine Woche entdeckte Türe geschaffen wurde. Polzer verwies auf die Verzweigtheit der gesamten mit Zylinderschlössern gesicherten Kellerräume und sprach von regelrechten Schleusen.

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