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Interview mit Viktor Pfeiffer vor der WM in Moskau

©VOL Live/Bernd Hofmeister
Durch die Katastrophe in Japan konnten die in Tokio geplanten Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf nicht stattfinden und werden von 24. April bis 1. Mai in Moskau nachgeholt.

Der Vorarlberger Spitzeneiskunstläufer Viktor Pfeifer trainiert seit geraumer Zeit in Amerika und hat sich für die WM einiges vorgenommen.

VOL Live: Wie hat sich die Verschiebung der WM auf deinen Trainingsplan ausgewirkt?

Viktor Pfeifer: Zuerst war nicht einmal klar ob die WM überhaupt stattfindet und ich war in erster Linie um die Situation in Japan besorgt. Aber eine Woche später war dann klar, dass die WM Ende April in Moskau stattfindet. Ende März habe ich mich dann auf technisches Training konzentriert und dann haben wir die Aufmerksamkeit auf den neuen WM-Termin gerichtet. Ich bin jetzt gut vorbereitet und auch konditionell in Höchstform. 

VOL Live: Ist das Eis in Moskau anders als in Japan?

Viktor Pfeifer: Ich muss sagen, dass mir Wettkämpfe in Europa eh am liebsten sind. Außerdem wird es etwas leichter sein mit der Zeitumstellung, weil ich Flüge von Amerika nach Europa gewöhnt bin. Ich freue mich auch speziell auf Moskau, weil ich dort in 2005 meine erste WM bestritten habe und ich fühlte mich auf russischem Eis sehr wohl.

VOL Live: Was sind deine Ziele für die WM in Russland?

Viktor Pfeifer: Das Training in den letzten Wochen war sehr gut und ich glaube, dass ich eine Saisonbestleistung erreichen kann. Ich glaube, dass eine Platzierung unter den besten 24 in der Finalrunde sehr realistisch ist. Das ist angesichts der starken Konkurrenz auch sehr gut. Mein Ziel ist es, mich in den nächsten 3 Jahren konstant zu verbessern, um 2014 in Sochi erfolgreich zu sein.

VOL Live: Du wirst vor deinem Flug nach Moskau auch noch ein paar Tage in Wien Station machen. Wirst du dort auch noch trainieren, oder dient der Zwischenstopp eher organisatorischen Zwecken?

Viktor Pfeifer: Die Hauptgründe für den Zwischenstopp sind Training und Akklimatisierung. Das offizielle Training in Moskau beginnt am Sonntag, den 24. April, und die erste Qualifikationsrunde ist am Montag. Da muss ich mich schon früh genug an den 8 Stunden Zeitunterschied zu Philadelphia gewöhnen. 

VOL Live: Du lebst und trainierst ja seit einiger Zeit in Amerika. Inwiefern unterscheiden sich die Trainingsbedingungen dort von denen in Österreich?
Viktor Pfeifer:
Das ist mittlerweile schwer zu sagen, weil ich schon fast fünf Jahre in Amerika trainiere. Ich kann sagen, dass ich jeden Tag fast jederzeit am Eis sein kann, ich kann mein Training also perfekt koordinieren. Außerdem habe ich die Möglichkeit mit sehr guten Trainingspartnern zu trainieren.

(VOL Live/Martin Begle)

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