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"Interferon: Eine Chance für Drogenabhängige"

Dornbirn - 70-95% aller i.v. Drogenabhängigen leiden an der Hepatitis-C Erkrankung. Eine stabile Substitutionsbehandlung ohne Beikonsum, kann eine erfolgreiche Interferonbehandlung begründen und den Ausstieg aus der Sucht ermöglichen.

Hepatitis-C ist eine Infektionskrankheit deren chronischer Verlauf zu schweren Folgenschäden, wie Leberzirrhose und Tod führen kann. Rechtzeitig erkannt und behandelt wird ein chronischer Verlauf vermieden.

“Die Infektion findet bei 70% aller Drogenpatienten bereits im ersten halben Jahr ihres intravenösen Drogenkonsums statt”, betont Konrad Steurer, Geschäftsführer der Drogenberatungsstelle DIE FAEHRE in Dornbirn. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Körper und körperlichen Reaktionen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Körperliche und psychische Nebenwirkungen wie zum Beispiel Depressionen, die mit einer Hepatitis-C Behandlung einhergehen können, müssen im Rahmen eines professionell arbeitenden Teams aus Psychiater, Psychotherapeut und Sozialarbeiter in enger Zusammenarbeit mit Internisten abgefangen und begleitet werden. DIE FAEHRE ihre kompetente Partnerin in Sucht- und Drogenfragen bietet umfassende professionelle Begleitung im Rahmen einer Hepatitis-C Behandlung.

“Eine engmaschige Betreuung ist auch für andere Aspekte der Behandlung wichtig: Sie motiviert den Süchtigen nicht nur rechtzeitig aus dem Teufelskreis der Sucht und Folgeerkrankungen auszusteigen. Sie ist auch wichtig, damit die aufwendige und teure Hepatitis-C Therapie erfolgreich in einem stabilen, möglichst drogen- und alkoholfreien Rahmen erfolgen kann”, so FAEHRE-Arzt Dr. Zulfokar Al Dubai und ergänzt, “dass auch eine beikonsumfreie stabile Substitutionsbehandlung Grundlage einer erfolgreichen Interferonbehandlung sein kann”.

Ab sofort bietet DIE FAEHRE auch eine Erfahrungsaustauschgruppe für Hepatitis-C Erkrankte an. Anmeldung unter 05572 23 113-0

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