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Integrationspreis unter dem Motto "Von und miteinander lernen"

LR Wallner, LR Schwärzler und Integrationskoordinatorin Carmen Nardelli zum Vorarlberger Integrationspreis 2013.
LR Wallner, LR Schwärzler und Integrationskoordinatorin Carmen Nardelli zum Vorarlberger Integrationspreis 2013. ©VLK
Bregenz – Das Land Vorarlberg vergibt heuer zum zweiten Mal einen Integrationspreis. Bis Freitag, 31. Mai 2013, sind Einreichungen möglich.
Zum Einreichformular (*pdf)
Zum Infofolder (*pdf)

Mit dem Preis sollen beispielhafte Integrationsprojekte gewürdigt werden, die interkulturelle Bildungsaktivitäten und Wissensvermittlung vorantreiben und das voneinander Lernen unterstützen, sagten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Erich Schwärzler im Pressefoyer am Dienstag.

“Der Schlüssel für eine erfolgreiche Integrationsarbeit sind Bildung und Sprache. Hier sind die stärksten Anstrengungen zu unternehmen”, betonte Wallner. Die erneute Vergabe eines Integrationspreises biete wieder die Gelegenheit, positive Integrationsaktivitäten, welche Bildung und Wissen zwischen Zugewanderten, deren Nachkommen und der Aufnahmegesellschaft vermitteln, gebührend ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen. Die Landesregierung knüpfe damit an die erfolgreiche Premiere dieser Auszeichnung im Jahr 2011 an und untermauere einmal mehr die Ziele des von allen vier Landtagsparteien mitgetragenen Vorarlberger Integrationsleitbildes “Gemeinsam Zukunft gestalten”. 

Bewerbungen in vier Kategorien möglich

Bewerbungen zum Vorarlberger Integrationspreis sind in vier Kategorien möglich: Gemeinden, Institutionen/Unternehmen, Vereine, engagierte Einzelpersonen. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden von einer unabhängigen Jury in vier Kategorien gekürt und erhalten Preisgelder in Höhe von je 1.000 Euro. Die Überreichung der Vorarlberger Integrationspreise 2013 findet am Donnerstag, 26. September 2013, im Landhaus statt.

 Landesrat Schwärzler unterstrich einmal mehr: “Integration kann nicht von oben verordnet werden, sondern muss bei den Menschen stattfinden.” Umso wichtiger sei es, dass viele Vorarlberger Gemeinden und Städte sich sehr aktiv für Integration engagieren. Als einen Schwerpunkt der Integrationsarbeit im Jahr 2013 nannte Schwärzler die Umsetzung der TIES Studie, in der Daten und Fakten zur Integration der zweiten Generation in Vorarlberg erhoben wurden. So werde die 10. Integrationskonferenz im Frühsommer 2013 den Focus auf eine Zielsetzung aus den Vorarlberger TIES-Ergebnissen “Senkung der Zahl früher Schulabgänger – mehr Berufsausbildung” richten. Bereits bewährte Projekte sollen sichtbar gemacht und neue, zukunftsorientierte Ideen diskutiert werden.

Für nähere Informationen zum Vorarlberger Integrationspreis 2013:
Koordinationsstelle für Integrationsangelegenheiten
Landhaus, Bregenz
Carmen Nardelli,
Telefon: 05574/511-21121
Mail: integration@vorarlberg.at
Internet: vorarlberg.at/integration

(VLK)

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