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„Integration geht durch den Magen“

Elisabeth Schroffenegger-Hassan, Obfrau des Vereins Fair Trade Feldkirch, hielt die Tischrede vor dem gemeinsamen Mahl.
Elisabeth Schroffenegger-Hassan, Obfrau des Vereins Fair Trade Feldkirch, hielt die Tischrede vor dem gemeinsamen Mahl. ©Verena Kogelnig
…so die Obfrau des Vereins Fair Trade, der einen Abend der „Weltküche“ arrangierte.
Der "Weltküche"-Abend im Treffpunkt für Ehrenamtliche in Altenstadt.

Feldkirch. (vko) Der köstliche Duft aus vier Ländern wehte am Freitagabend durch den Treffpunkt für Ehrenamtliche der Stadt Feldkirch. In dem Haus in Altenstadt, in dem sich Lerngruppen zum Deutschunterricht treffen und die Kleiderbörse untergebracht ist, schwangen Hobbyköche und -köchinnen aus Syrien, Österreich und dem Jemen Messer und Holzlöffel. Sie zauberten ein internationales Menü, das Bäuche und Herzen füllte.

Trendkochen und Integration in einem

Bewegt von dem Gedanken, dass Essen ein wichtiger Aspekt der Kultur ist, lud der Trägerverein des Weltladens Feldkirch 20 Ehrenamtliche und Flüchtlinge zu einem gemeinsamen Abendessen unter dem Titel „Weltküche“. Über den Kochtöpfen mit Gerichten aus Syrien, Österreich, Ägypten und der USA entsponnen und intensivierten sich Kontakte: Jeder half dem anderen bei der Zubereitung von Babaghanoush, Fatoush, Hummus, American Cookies und einer Kürbis-Karotten Suppe – letztere bereitet unter Regie von Stadträtin Ingrid Scharf – und lebte dabei Integration. „Heute ist exotisches Kochen ja ganz im Trend“, sinnierte Elisabeth Schroffenegger-Hassan, Obfrau des Vereins „Fair Trade Feldkirch“. „Direkt vermittelt ist solches Essen nochmal etwas anderes.“ Der Reiz des Fremden als Motor der Integration sollte sich nicht auf einzelne Personen beschränken, das wäre Schroffenegger-Hassans Wunsch: „Wenn jeder Haushalt in Feldkirch sich eines Flüchtlings annähme, würden sich viele Probleme lösen.“ Beim gegebenen Verhältnis feldkircher Haushalte zu Flüchtlingen müsste es nach einer solchen Verteilung von Integrationshilfe ähnlich gehen wie nach dem leckeren Schmaus: Es war so viel übrig, dass man rätselte, wohin man damit sollte.

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