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Integraler Hochwasserschutz: Wie man sich selbst vor Hochwasser schützen kann

Thomas Blank (Wasserwirtschaft), Margarete Wöhrer-Alge (Wildbach- und Lawinenverbauung), Gerhard Huber (Wasserwirtschaft), Herbert Knünz (Zivilschutzverband), Mario Unterassinger (ARGE Versicherungen), Kommandant Dietmar Klagian (Feuerwehr Lochau) und Bürgermeister Michael Simma, von links.
Thomas Blank (Wasserwirtschaft), Margarete Wöhrer-Alge (Wildbach- und Lawinenverbauung), Gerhard Huber (Wasserwirtschaft), Herbert Knünz (Zivilschutzverband), Mario Unterassinger (ARGE Versicherungen), Kommandant Dietmar Klagian (Feuerwehr Lochau) und Bürgermeister Michael Simma, von links. ©Schallert
Lochau. Kein Interesse hatten die Lochauer für die Informationsveranstaltung zum Thema „Integraler Hochwasserschutz“ in der Festhalle. Die Bürger sind hier in Bezug auf drohende Katastrophen aufgefordert, sich im privaten Bereich vermehrt mit der richtigen Eigenvorsorge zu befassen.
Informationsveranstaltung zum Thema „Integraler Hochwasserschutz“ in der Festhalle

Experten der Wasserwirtschafts­abteilung des Landes, der Lawinen- und Wildbachverbauung, des Zivilschutzverbandes und der Versicherung standen Rede und Antwort. Sie beleuchteten in ihren Vorträgen mögliche Gefahren durch Hochwasser und Starkregen und gingen auf die Naturgefahrenprävention aus ihrer Sicht ein. Auch die Möglichkeiten der Risikovorsorge durch Versicherungen wurden aufgezeigt. Kommandant Dietmar Klagian von der heimischen Feuerwehr berichtete von den Hilfeleistungen bei konkreten Hochwassereinsätzen im Ort.

Die Expertenmeinungen lassen sich kurz zusammenfassen: Hochwasser ist unsere wichtigste Naturgefahr. Die Strategie des „Integralen Hochwasserschutz“ hilft, die Bedrohung zu reduzieren und mit dem verbleibenden Risiko richtig umzugehen. 

„Hochwasser geht uns alle an!“ 

Die Verantwortung dafür liegt bei allen, ob Bürger, Gemeinde, Land und Bund. Denn trotz aller Schutzvorkehrungen an Flüssen und Bächen gibt es keinen hundertprozentigen Schutz gegen Hochwasser. Starkregen im Siedlungsgebiet führt immer häufiger zur Überlastung der Kanalnetze. Aber wenn Schutzbauwerke und Regenwasserkanäle überlastet sind, würden oft einfache Vorkehrungen helfen, die enormen Schäden an Gebäuden zu minimieren. Private Schutzmaßnahmen für das eigene Objekt sind gefragt.

Wasser als wertvoller Naturschatz und bedrohliche Naturgewalt

Mit seinem Wasserreichtum verfügt Vorarlberg über einen Bodenschatz, der Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich mitbegründet. Wasser kann aber auch zur Bedrohung werden. Das haben z.B. viele Menschen in der Nacht vom 22. auf den 23. August 2005 miterleben müssen. Aber auch 2010 gab es in Lochau im Besonderen in Lochau Süd Hochwasseralarm

Seit diesem Jahrhundert-Hochwasser in Vorarlberg sind wieder einige Jahre vergangen. Die meisten haben es vergessen, doch für die Betroffenen sind die bitteren Stunden sind noch gut in Erinnerung. Kleine Bäche verwandelten sich in reißende Wildbäche, wichtige Straßen- und Bahnverbindungen waren durch Muren gekappt und mehrere Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Überall entstanden große Sachschäden.

Katastrophen als Chance begreifen

„Diese Katastrophe hat uns vor Augen geführt, dass es absoluten Hochwasserschutz nicht gibt“, betonten Thomas Blank und Gerhard Huber von der Abteilung Wasserwirtschaft im Amt der Vorarlberger Landesregierung. „Aber es ist unsere persönliche Verantwortung, in den Schutz vor Naturgefahren heute und in Zukunft weiter zu investieren, und dies auch im privaten Bereich.“

Es habe sich in den Stunden des Unglücks auch gezeigt, dass sich die erheblichen Investitionen in den Schutz unserer Siedlungen und unserer Infrastruktur und der Ausbau der regionalen Sicherheitsstrukturen hervorragend bewährt hätten. 

 

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