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Ins Wasser gefallen

Auf die Gäste aus Großbritannien dürften die "Wimbledon-Verhältnisse" am Freitag in Pörtschach wenig Eindruck hinterlassen haben: Der Regen war am ersten Tag des Daviscup-Länderkampfs der große Spielverderber.

Nach insgesamt 5:20 Stunden des Zuwartens entschied ITF-Referee Stefan Fransson die Verschiebung der beiden Freitag-Einzel auf Samstag (ab 9:30 Uhr), im Anschluss daran soll nach etwa einer Stunde Pause das Doppel ausgetragen werden. Die Freitag-Karten behalten ihre Gültigkeit, es werden am Samstag zwei „Sessions” veranstaltet. Sobald die Einzel beendet sind, müssen die Single-Zuschauer die Anlage verlassen, danach werden die Inhaber von Samstag-Tickets eingelassen. Allerdings war freilich noch nicht hundertprozentig klar, ob es zum Doppel kommen wird. Wenn ein Einzelspieler, der auch im Doppel zum Einsatz kommt, mehr als 45 Games spielen muss, ist er nicht verpflichtet, am gleichen Tag noch ein Mal anzutreten, besagt eine ITF-Regel.

Der Wettersturz, von dem am Wörthersee bis Donnerstagmittag nichts zu spüren war, hatte am Freitag auch den Süden voll erfasst. An eine Übersiedelung in die Halle wird von Seiten des ÖTV aber gar nicht erst gedacht. „Es gibt Hallen, aber diese entsprechen nicht den vom internationalen Verband (ITF) vorgeschriebenen Regeln.” Fransson hat auch bereits bestätigt, dass man im Fall der Fälle auch bis Dienstag zuwarten könne.

Julian Knowle, der im Doppel zum Einsatz kommen wird, und Jürgen Melzer trainierten in einer überdachten Freilufthalle, Koubek verbrachte die Zeit mit Karten spielen. Der Kärntner hatte immerhin die Möglichkeit, Freitagvormittag etwa 45 Minuten auf dem Center Court zu trainieren, ehe der große Regen kam. „So schlecht es für die Zuschauer und die Veranstaltung ist: Das Wetter kann unseren Vorteil vergrößern, weil der Platz noch tiefer und die Bälle schwerer werden”, meinte Daviscup-Kapitän Thomas Muster.

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