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Innovationspreis für das Projekt "TÜRE"

Türe von Andreas-Koop
Türe von Andreas-Koop ©Lech Zürs Tourismsu
Lech - Kurz vor dem Start in die Sommersaison 2018 wurde das Kunstprojekt „TÜRE“ mit dem Innovationspreis für touristische Projekte im Rahmen des Tourismusforums Vorarlberg ausgezeichnet.
Projekt "TÜRE" in Lech

Hinter der schlichten Bezeichnung „TÜRE“ versteckt sich eine Kunst-Installation, die für 3 Jahre jeweils in den Sommermonaten entlang der Etappenwanderung „Der Grüne Ring“ in Lech Zürs ausgestellt ist. 9 Türen, gestaltet von 9 Künstlern aus fünf Nationen, wurden direkt an der Wanderroute auf über 2000 Meter Seehöhe an den unterschiedlichsten Stellen platziert. Für die künstlerische Leitung konnte der Tiroler Bildhauer Daniel Nikolaus Kocher gewonnen werden.

9 Türen von 9 Künstlern aus 5 Nationen

Für seine Installation konnte Kocher eine internationale Künstlerriege gewinnen, der neben ihm selbst der Allgäuer Designer Andreas Koop (DEU), der Brunecker Künstler Christian Piffrader (ITA), die Bregenzer Autorin Daniela Egger (AUT), der Hörbranzer Künstler Gottfried Bechtold (AUT), der armenische Maler Hrachya Vardanyan (ARM), der Murger Künstler Patrick Kaufmann (CH), Künstler Reinhold Neururer aus dem Gurgeltal (AUT) und die Jugend von Lech, die als Kollektiv unter der Leitung von Martina Strolz, Künstlerin aus Lech (AUT), ebenfalls die Gestaltung einer Türe übernommen hat, angehören.

Lech Zürs Tourismus
Lech Zürs Tourismus ©Lech Zürs Tourismus

Sie alle erhielten als Arbeitsgrundlage eine weiße Türe und wurden dazu angehalten, sich über das Verlassen oder Betreten von Räumlichkeiten sowie virtuelle Grenzen und Linien Gedanken zu machen. Weitere Gestaltungsvorgaben gab es nicht. „Es geschieht etwas, wenn man eine Türe passiert, da man immer einen Raum verlässt und gleichzeitig einen neuen betritt. Eine Türe kann dabei sehr viel signalisieren. Sie kann Behaglichkeit und Schutz genauso suggerieren wie willkommene Offenheit, aber auch eine unüberwindbare Hürde darstellen“, ist sich Kocher der emotionalen Bandbreite des Kunstobjekts Türe gewiss.

„Individuelle Interaktionen mit dem Objekt in der Natur“

Die 9 Türen wurden im Zuge der Vernissage am 22. Juli 2017 innerhalb der drei Etappen des Grünen Ringes in Begleitung von Wanderern und ihrer jeweiligen Erschaffer aufgestellt. Dabei sind die Türrahmen mit Erdschrauben im Boden verankert und anschließend in die am Rahmen befindlichen Angeln eingehängt worden. Jeweils im späten Herbst wird sie der Lecher Bauhof komplett abbauen und sie während der Wintermonate jenen Lecher und Zürser Betrieben, die jeweils einem Künstler oder einer Künstlerin als Pate unterstützend zur Seite gestanden haben, zur Bewerbung des Bergsommers überlassen. Ihren letzten Sommer erleben die Türen im Jahr 2019 ehe sie ihren Paten für immer zu eigenen Zwecken zukommen. Durch die Positionierung der Türen in der Landschaft sollen virtuelle Grenzen visualisiert werden. „Jeder Künstler hat dabei individuelle Interaktionen mit dem Objekt in der Natur gestaltet“, erklärt Kurator Kocher den Anspruch an die Türe als Installationsobjekt. „Es geht um virtuelle Grenzen und Linien, 
es geht um Geschichten, 
es geht um transzendente Wahrnehmung, es geht um bewusstes Betreten und Verlassen von (Außen)räumen“, führt er weiter aus. Die gesamte Aktion wird ferner sehr lebendig und interaktiv gestaltet und über die Sozialen Medien mit Beiträgen, Making Of`s und Kunstaktionen dazu begleitet.

 

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