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"Innovation heißt vor allem Tun"

©vlabs innovation GmbH
Geschäftsführer und Innovationsleiter führender Unternehmen aus der Bodenseeregion trafen sich beim ersten „Innovation Date“ von V_labs im Krafthaus der illwerke vkw.

Eröffnet wurde der Abend durch Lukas Meusburger, Co-Founder von V_labs und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der WU-Wien, mit der Fragestellung, was die gängigsten Probleme rund um radikale Innovation sind und wie diese mit Innovationslaboren gelöst werden können. Dabei verband er praktische Erfahrung mit akademischer Erkenntnis und hob eine von ihm mitverfasste Studie der WU hervor. Diese zeige, dass aus Unternehmenssicht die Notwendigkeit für Business Model Innovation (bzw. radikale Innovation) gegeben ist. Knapp die Hälfte, der im Zuge der Studie befragten Unternehmen, ist der Meinung, dass ihr eigenes Geschäft ohne radikale Innovation nicht mehr langfristig tragfähig sein wird. Für Transformation hin zu mehr radikaler Innovation sei es laut Meusburger für Unternehmen aber essentiell, sich zuallererst eine Innovations-Strategie zu schaffen und erst nachfolgend die organisatorischen Schritte bzw. die Auswahl eines geeigneten Vehikels zu treffen.

Kollaborationsnetzwerk vorgestellt

In seinem Kurzvortrag stellte Christoph Sorg, Head of Innovation Rhomberg Holding GmbH, das Kollaborationsnetzwerk ‘Plattform V‘ vor und plädierte ebenfalls dafür, Probleme besser gemeinsam anzugehen. Diesbezüglich erwähnte er die Offenheit der Plattform, die sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern und deren Input erst entwickeln muss und lud die anwesenden Unternehmen explizit ein, Teil der Initiative zu werden.

Kulturwandel essentiell für Innovation

Harald Kollmann, Projektmanager des CEO bei den ÖBB, erläuterte am Bespiel der ÖBB, wie in einem komplexen Staatsbetrieb vor allem der Kulturwandel essentiell für das Gedeihen von Innovation ist. Diesbezüglich hob er insbesondere die Bedeutung des Open Innovation Labs in der Zentrale der ÖBB am Wiener Hauptbahnhof hervor, in welchem für einen beachtlichen Teil der Belegschaft aus den verschiedensten Konzernteilen sowie Kunden und externen Stakeholder, Workshops mit Innovationsschwerpunkt veranstaltet werden.

Wie kann Corporate Innovation im ländlichen Raum weitergedacht werden?

Alexander Koll, Leiter der Werkstätte Wattens, machte klar, wie Corporate Innovation im ländlichen oder semi-urbanen Raum weitergedacht werden kann: nämlich in der Verbindung eines Corporate Innovation-Programms mit einer Regionalentwicklungsinitiative. Die Werkstätte Wattens sei mittlerweile ein Ort mit einer regionalen Ausstrahlung auf das gesamte Ökosystem.

Etablierte Ansätze funktionieren nicht mehr

Gerhard Günther, Geschäftsführer Innovation Lab von illwerke vkw, reflektierte über die Learnings aus dem einjährigen Bestehen Innovationslabors. Aus der Erkenntnis, dass alte etablierte Ansätze angesichts neuer Herausforderungen (z.b. e-mobility, Prosumer etc.) nicht mehr funktionieren, entstand die Notwendigkeit eines unabhängigen Innovationslabors.

Alle Speaker betonten in Bezug auf Innovation insbesondere die Bedeutung von Offenheit – nicht nur gegenüber Neuem an sich, sondern auch gegenüber externen Stakeholder.

(red.)

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