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Innenministerium warnt Parlament vor "verdächtigen Postsendungen mit Gefahrstoffen"

Das Innenministerium sprach eine Warnung aus.
Das Innenministerium sprach eine Warnung aus. ©APA/HANS PUNZ
Vor "verdächtigen Postsendungen mit Gefahrstoffen" hat das Innenministerium das Parlament gewarnt. Laut internen Mitteilungen könnte Post mit ätzenden Flüssigkeiten einlangen.

Das Innenministerium warnt das Parlament vor "verdächtigen Postsendungen mit Gefahrstoffen". Laut einer internen Mitteilung an Abgeordnete und Mitarbeiter des Hohen Hauses, welche der APA vorliegt, könnten Behältnisse mit einer ätzenden Flüssigkeit via Brief einlangen. Diese seien in den vergangenen Monaten schon an Unternehmen - insbesondere im Versicherungs- und Finanzbereich - eingegangen.

Briefsendungen könnten alle in einem Zusammenhang stehen

"Es handelte sich um Briefsendungen, die neben Schriftstücken auch kleine gefüllte (meist zylindrische) Behältnisse aus Kunststoff oder Glas zum Inhalt hatten. Diese waren mit chemischen Gefahrstoffen (Gefahr der Verätzung bei Hautkontakt) gefüllt", lautet die Warnung, die an die Mitarbeiter des Parlaments ging. Die Ermittlungsbehörden vermuten, dass die Briefsendungen alle in einem Zusammenhang stehen könnten.

Parlament könnte derartige Postsendungen erhalten

Laut Innenministerium kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch im Parlament derartige Postsendungen eingehen. Die Mitarbeiter und Abgeordneten wurden angehalten, derartige Behältnisse nicht zu öffnen und stattdessen die Polizei zu rufen.

Innenministerium warnt vor Gefäßen mit Salzsäure

Laut Innenministerium war in den Gefäßen, die in den vergangenen Wochen per Post an Unternehmen verschickt worden waren, Salzsäure. Derartige Briefsendungen seien in Wien, Oberösterreich und dem Burgenland aufgetaucht. Die jeweils zuständigen Landeskriminalämter haben Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde laut Behörden noch niemand.

(APA/Red)

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