Infektiologe: Es braucht Lockdown für alle

Infektiologe Greil gibt Bedenken zur aktuellen Lage ab.
Infektiologe Greil gibt Bedenken zur aktuellen Lage ab. ©APA/canva
Infektiologe Richard Greil machte in der "ZiB 2" am Dienstagabend auf die prekäre Situation in den Spitälern aufmerksam.
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Infektiologe Richard Greil vom Uniklinkum Salzburg sprach in der "ZiB 2" am Dienstagabend über die zuletzt gesetzten und mögliche weitere Maßnahmen.

Da die Impfung nur längerfristige Auswirkungen habe, müsse man Greil zufolge mit verschärften Maßnahmen eingreifen. Insbesondere die Situation in Österreichs Spitälern bereite Sorgen.

Wirksamkeit ab 14 Tagen

"Wenn das stattfindet, muss es rechtzeitig stattfinden." Ein Lockdown brauche zumindest 14 Tage, bis er seine Wirksamkeit entfalte. Wichtig sei dabei, dass es klare Vorschriften gebe, "dann kann er auch kurz sein". Aber er müsse auf jeden Fall effektiv sein.

Kritische Lage in den Spitälern

Seit Tagen kursieren Gerüchte über einen erneuten Lockdown - die Bundesregierung dementierte diese jedoch. Derzeit werden mehr als 400 CoV-Patienten auf Österreichs Intensivstationen behandelt. Laut dem Infektiologen Richard Greil vom Uniklinikum Salzburg ist die Lage prekär. "Es ist vollkommen klar, die Situation ist schwieriger als vor einem Jahr", gab Greil zu bedenken.

(Red.)

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