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Industriegebiet: Lauterach stellt Weichen

Flatz (im Hintergrund) hat große Flächen der Spedition Braun erworben, um künftige Expansionsmöglichkeiten offenzuhalten.
Flatz (im Hintergrund) hat große Flächen der Spedition Braun erworben, um künftige Expansionsmöglichkeiten offenzuhalten. ©Peter Strauß

Flatz erwirbt beträchtliche Grundre­serve und will Bahn­anschluss reaktivieren.

Lauterach. “Nicht nur die erst kürzlich eröffnete BayWa-Erweiterung und die laufende Neukonzeption der Wedl-Liegenschaft, die bekanntlich von Reifen-Forster übernommen wurde, auch eine weitere große Entscheidung bedeutet eine weitreichende Weichenstellung in unserem Gewerbe- und Industriegebiet”, so Bürgermeister Elmar Rhomberg bei einem Lokalaugenschein.

Flatz schafft Reserven

1936 hatte Eduard Flatz durch die Übernahme der Kartonagen-Werkstätte von Witwe Albertina Meier den Grundstein für das heutige Familienunternehmen gelegt. Und noch ein Jubiläum: 1986 – vor 25 Jahren – begann eine rasante Expansion durch die Ansiedlung eines neuen Werks in der Scheibenstraße. Um den Expansionskurs in den kommenden Jahren weiterführen zu können, hat Flatz jetzt mehr als drei Hektar Grund aus dem Betriebsareal der Spedition Braun erworben. Braun hat an diesen Flächen keinen Bedarf mehr.

Tag der offenen Tür

Diese vorausschauende Investition kommt gerade zur rechten Zeit, um beim Tag der offenen Tür (Samstag, 10 bis 14 Uhr) das Bekenntnis zum Standort Lauterach zu unterstreichen und den interessierten Besuchern auch einen kleinen Einblick über die langfristigen Planungen des Unternehmens, das aktuell mehr als 230 Arbeitsplätze bietet und für heuer einen Umsatz von 53 Mill. Euro erwartet, zu geben.

Willkommener Nebeneffekt

Mit dem Grunderwerb durch das Unternehmen ist es aber, so Rhomberg, noch nicht getan, denn “die Umgestaltung des heutigen Speditionsareals ist mit einer generellen Neukonzeption des Gewerbe- und Industriegebiets verbunden. Aus früheren Zeiten, als Rhomberg-Bau hier einen Bauhof unterhielt, besteht ein Gleisanschluss, der in den kommenden Jahren reaktiviert und möglichst umfassend genützt werden soll. Davon sollen langfristig auch andere Betriebe profitieren. Gleichzeitig wird auch die Straßensituation verbessert, damit man hier nicht ständig mit der Kirche ums Dorf fahren muss, d. h., wir wollen mit einer neuen Straße Umwege einsparen.”

Teil des Gesamtpakets

Damit aber noch nicht genug, die Schaffung von neuenBetriebsstätten – und damit Arbeitsplätzen – sowie die Verbesserung der Verkehrssituation durch den Gleisanschluss und die geplante “Straßenabkürzung” sind Teil eines Gesamtkonzepts, das in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umgesetzt wird und das spürbare Verbesserungen in der Verkehrsabwicklung im Umfeld des Güterbahnhofs bringen soll. “Wir haben hier in den vergangenen Jahren eine respektable Zahl neuer Betriebe angesiedelt bzw. bestehende erweitert. Da gleichzeitig der Container-Terminal am Güterbahnhof ausgebaut und neu strukturiert wird, sind auch Lauterach und Wolfurt gefordert, um das damit zwangsläufig wachsende Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen”, so Rhomberg abschließend. vn-stp

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