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In zwei Jahren die Welt mit dem Lastenrad umrundet

Ralph Hollenstein beim Lieferservice ohne Umweltbelastung.
Ralph Hollenstein beim Lieferservice ohne Umweltbelastung. ©edithhaemmerle
Rund 40.000 Kilometer hat Ralph Hollenstein bei seinem Lieferservice zurückgelegt.
Lieferservice per Lastenrad

Lustenau (EH) Vor zwei Jahren startete Ralph Hollenstein (43) mit seiner umweltschonenden Transportidee als Einmann-Betrieb. Seitdem hat der Lustenauer rund 40.000 Kilometer zurückgelegt. Das heißt, er hat auf seinem Lastenrad die Welt in zwei Jahren einmal umrundet. „Lastenräder sind vielseitig verwendbar“, weiß Hollenstein nach zweijähriger Erfahrung. Er nimmt Aufträge von Speditionsfirmen, Druckereien oder Lebensmittelgeschäften entgegen. Auch Spar-König in Lustenau zählt zu seinen Kunden. Auf seiner Radkutsche liefert er die Lebensmittel, die vorwiegend von älteren oder kranken Menschen bestellt werden, direkt vor die Haustüre. Doch sein erster Kunde war der Vetterhof. Zweimal wöchentlich fährt er den Bauernhof im Lustenauer Ried an. 48 Bio-Gemüsekisten finden jeweils auf seiner Radkutsche Platz, die er direkt beim Endverbraucher zustellt. Dabei beliefert er Haushalte in Dornbirn, Lustenau, Höchst und Fußach.

Bio-Bauernhof

Für Simon Vetter (32), der den Biologischen Landwirtschaftsbetrieb führt, ist das wirklich Bio. Wenn sein biologisch angebautes Gemüse ohne die Umwelt mit Schadstoffen zu belasten auch transportiert wird. Bereits vor 20 Jahren sind seine Eltern, Annemarie und Hubert Vetter, von der Bahnhofstraße in den neuen Hof, im Ried zwischen Dornbirn und Lustenau gelegen, übersiedelt. Bereits seit 1987 ist der Bauernhof ein anerkannter Biobetrieb und wirtschaftet nach den Richtlinien des Verbandes „Bio Austria“. So wurde der Vetterhof in Westösterreich Vorreiter im Bioanbau. „Die Nachhaltigkeit endet nicht am Hof“, lautet die Philosophie des jungen Landwirtes. Deshalb hat sich die Familie Vetter entschieden, die Gemüsekiste ab Mai 2013 selbst zu vertreiben. Mit Ralph Hollenstein haben sie dann auch den idealen Transportpartner gefunden.

Lastenräder vielseitig verwendbar

Der Pedalritter aus Leidenschaft schaffte es gleich zu Beginn mit seiner Idee zu einem Paketlieferservice via Lastenrad unter die Top-Ten der ersten grünen Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds zu kommen. Neben dem Lieferservice bietet der Lustenauer die Lastenräder natürlich auch zum Verkauf an. „Es gibt viele verschiedene Lastenräder.“ Um das passende zu finden, müsse man es zuerst testen, weiß der 42-Jährige, der dazu auch die entsprechende Beratung frei Haus liefert. „Neu dazugekommen ist seit August eine Filiale in Bregenz“, berichtet Hollenstein. Von dort werden die Gemüsekisten nun auch in der Region Bregenz zugestellt. Wie man sein Hobby zum Beruf macht, hat er jedenfalls bewiesen. Nun startet der umweltbewusste Gründer einer etwas anderen Transportfirma voller Optimismus in das dritte Jahr.

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