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In Wien steigt Donau langsamer als erwartet

Der Wasserstand der Donau bei Wien stieg am Dienstagnachmittag langsamer als erwartet. Dennoch kann für die Gebiete an der Donauinsel noch keine Entwarnung gegeben werden.

„Die Welle kommt wahrscheinlich verzögert, vielleicht auch reduziert“, sagte Wilhelm Klikovits, Chef des Einlaufbauwerks der Neuen Donau zur APA.

Unklar war weiterhin, ob und wann es zu einer Sperre des Kaisermühlentunnels der Donauuferautobahn kommen würde. Am Wienfluss gab es eine vorläufige Entwarnung.

An der Donau sei die Hochwassergefahr aber „bei weitem“ noch nicht gebannt, betonte Klikovits: „Wir gehen davon aus, dass es einen Rückgang erst am Freitag oder sogar erst am Wochenende geben wird.“ Der Pegel in Korneuburg lag am Dienstagnachmittag unverändert bei etwa 7,5 Meter. Für den Abend und die Nacht wurde ein Anstieg auf acht Meter prognostiziert.

Auch die „Copa Cagrana“, das Freizeitareal an der Neuen Donau, werde dies in der Nacht auf Mittwoch zu spüren bekommen, hieß es beim Einlaufbauwerk. Sollte der Donauwasserstand steigen, würden auch die Schleusen in die Neue Donau weiter geöffnet. Die Lokale an der „Copa Cagrana“ könnten dann durch die zusätzlichen Wassermassen bis zu drei Meter tief unter Wasser stehen. Am Dienstagnachmittag stand das Wasser dort nur rund einen halben bis dreiviertel Meter hoch.

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