In puncto Umwelt hat die Gemeinde Kurs der Nachhaltigkeit gewählt.

Gebäudewart Martin Stark.
Gebäudewart Martin Stark. ©Brigitte Hellrigl
Mäder (HBR) Jüngste Initiative diesbezüglich ist der ausschließliche Bezug von Ökostrom für sämtliche Gemeindeanlagen. Der Strom, bei dem es sich um 100 Prozent erneuerbare Energie handelt, wird von der Ökostrom GmbH bezogen.

Die Gemeinde beziffert die Mehrkosten für den Bezug (0,84 Cent pro kw/h) und die Förderung des Öko­-stroms (1 Cent pro kw/h) mit 6881 Euro.

„Eigentlich müsste Ökostrom billiger sein, weil die Umweltfolgekosten bei herkömmlichem Strom nicht mit einberechnet werden“, so Bürgermeister Rainer Siegele.

Von den Fördergeldern fließen jedoch 90 Prozent durch Unterstützungen von Ökostromanlagen, wie Photovoltaik oder Biogas, wieder zurück.

CO2-Einsparung

Einen zukunftsweisenden Schritt setzte die Gemeinde Mäder 1974 mit der Umsetzung des Flurgehölzbepflanzungsplanes, bei dem 70.000 Bäume und Sträucher angepflanzt wurden. Seit 1994 wird das Schul- und Kulturzentrum durch eine Biomassenahwärmeversorgung mit Wärme versorgt. Diese wird mit 50 Prozent aus dem Durchforstungsmaterial der Flurgehölze gespeist. Dadurch ergeben sich nicht nur minimale Transportwege, auch der CO2-Kreislauf wird im unmittelbaren Nahbereich geschlossen. Jährlich werden 150 Tonnen CO2 bzw. 47.000 Liter Öl eingespart. Mit dem Ersatz zweier Öl­kessel durch einen Pelletskessel kann auch in der Übergangszeit mit Biomasse geheizt werden.

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