In künstlerischem Licht erstrahlt

Feldkirch zum Jubiläum in künstlerisches Licht getaucht
Feldkirch zum Jubiläum in künstlerisches Licht getaucht ©Henning Heilmann
Zum 800. Jubiläum der Stadt Feldkirch verwandelten an vier Abenden zehn Projekte internationaler Künstler die nächtliche Altstadt in ein großes Freilichtmuseum.
Lichtstadt Feldkirch voller Erfolg

FELDKIRCH An vier Abenden wurden historische Gebäude der Altstadt zu Spielorten aufregender Installationen, bunter Skulpturen, Projektionen auf Fassade und Boden oder Laserprojektionen, Mappings und Lichtobjekten. Dabei wurden neben Raum und Zeit auch die Betrachter selbst zu aktiven Bestandteilen der künstlerischen Arbeit.

Das Erbe der humanistischen Tradition Feldkirchs in Gebäuden und Plätzen der Stadt bildete in Verbindung mit dem Medium Licht einen vielfältigen Rahmen für die Künstler. Das Lichtkunstfestival soll in Zukunft im zweijährigen Rhythmus realisiert werden und strebt einen festen Platz in der Kunst- und Kulturszene Vorarlbergs an. 2018 begannen Olafur Eliasson, Thilo Frank, Philipp Geist und David Reumüller mit ihren künstlerischen Lichtinstallationen das vorarlbergweit einzigartige künstlerische Festival.

Feldkirch Fades

In der Neustadt stellte Philipp Geist eine spannende multimediale Installation unter dem Titel »Feldkirch Fades« vor. Mittels Großbildprojektoren und genauem Videomapping wurden der Platz an der Kreuzung Neustadt und Marokkanerstraße, die Fassade der alten Dogana sowie Teile der Fassade der Schattenburg zu einem wechselvollen urbanen Lichtraum erstrahlt, der die Besucherinnen und Besucher eintauchen ließ.
Wörter und Begriffe zu den Themen »Feldkirch«, »800 Jahre«, »Zeit«, »Altstadt«, »Moderne« und »Menschen« wurden zuvor gesammelt und ins Kunstwerk integriert.

Wind und Weiden

Eine Laserinstallation von Stoph Sauter feat. Rey Zorro war in der Schmiedgasse zu bewundern. Bei der Lichtinstallation »Tower« ragte vor dem Palais Liechtenstein ein 18 Meter hoher Turm in die Höhe. Besonders Aufsehen erzeugend war die Licht-Nebel-Installation »Holographisches Windspiel 2.0« des Schweizer Künstlerkollektivs ArtificialOwl, welches am Churer Tor zu bewundern war. In der Marktgasse war das Lichtgedicht »ju can jandl jurself !« zu sehen. Kunstvolle Lichtmodule von Ólafur Elíasson rankten von der Decke der Johanniterkirche. Die »Circumpolar Lantern« von Thilo Frank war im Montforthaus installiert. Die Installation »Exposure o.T.« von David Reumüller lud am Montfortplatz zum Tanz ein. Am Elisabethplatz war Nives Widauers Video »Kambium« mit Weidenzweigen zu sehen. Ins Reichenfeld lud Thilo Franks Installation »You and I, wandering on the snake’s tail« ein. HE

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