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In die bunte Animewelt tauchen

Tiefe Einblicke in Organisation, Programm und Vorbereitung: Kinderreporter Jason Durell ist mittendrin statt nur dabei (mit Sandra Schwendinger (l.) und Kathrin Hartmann vor dem Vereinsheim in Wolfurt.
Tiefe Einblicke in Organisation, Programm und Vorbereitung: Kinderreporter Jason Durell ist mittendrin statt nur dabei (mit Sandra Schwendinger (l.) und Kathrin Hartmann vor dem Vereinsheim in Wolfurt. ©Emir T. Uysal
Die AniWest Convention bringt japanische Zeitrickfiguren zweitägig nach Bregenz.
Einblick in die japanische Popkultur

WOLFURT, BREGENZ Mit einem freundlichen „Konnichiwa!“ wird Kinderreporter Jason Durell im Vereinsheim der VAMC (Vorarlberger Anime- und Mangacommunity) begrüßt. Die Mitglieder wirken offensichtlich aufgeregt. Klar – die letzten Vorbereitungen laufen auch Hochtouren, denn dieses Wochenende findet Westösterreichs größtes Anime-Convention statt. Von Fans für Fans heißt die Devise. Mittlerweile hat sich der einst kleine Verein in der Szene einen großen Namen gemacht. So wird der Andrang von Jahr zu Jahr größer. „Wir haben in Dornbirn mit einer kleinen Convention begonnen“, erinnert sich VAMC-Obmann Alexander Wulst zurück. „Irgendwann war klar, dass wir in eine größere Location ausweichen müssen.“ Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen an der Mittelschule Bludenz feierten die Japan-Fans vergangenes Jahr Premiere in Sacré Coeur Riedenburg. Heuer nahmen die drei Vereinsmitglieder Johanna Brunnhofer, Sandra Schwendinger und Kathrin Hartmann die Hauptorganisation in die Hände. „Das waren jetzt intensive sechs Monate“, merkt Schwendinger an. Die Convention wächst. So auch das Programm rund um das schrille Großevent.

Stargäste aus Japan
„Was ist denn alles neu?“, will der Kinderreporter neugierig wissen. Bei diesem Umfang werden erstmals externe Helfer mit ins Boot genommen, neben eigenem Merchandize (Buttons und Tassen), ist die Convention zum ersten Mal zweitägig. „Wir haben heuer doppelt so viele Räume zur Verfügung“, erklärt Hartmann. Mit dem neuen Online-Auftritt wirkt das Gesamtkonzept auch viel professioneller: Ein Online-Vorverkauf, drei Gaming-Räume und dieses Jahr werden sogar Stargäste aus Japan erwartet. Heuer konnten die Illustratoren Satoshi Shiki und Toshio Maeda gewonnen werden“, so die Veranstalter ganz stolz.

Wettbewerbe und Workshops
Keine AniWest ohne die beliebten Contests: Ein Cosplay-Wettbewerb soll zeigen, wer am meisten seinen Lieblingscharakter verkörpert. Künsterlisches Talent ist beim Zeichenwettbewerb gefragt und wer am schnellsten seine Nudelsuppe schlürft wird gleich mittags beim Wettessen erruiert. Im Gamesroom erwarten die Gäste spannende Turniere und eine neue Fotochallenge rundet das Wettbewerbsangebot ab.
Das Cosplay kann in vielen Fällen sehr umfangreich sein, was alles dazu gehört erfahren die Gäste bei Vorträgen zu Perücken, Power of Make-up und kann das gleich beim Posing-Workshop dann zur Schau stellen. Auch Low-Budget Kostüme sind möglich – ein weiteres Thema bei den Workshops. Desweiteren wird das Arbeiten in einem Maid Café unter die Lupe genommen und Erwachsene (18+) können bei einem Überraschungs-Panel mit Stargast Thoshio Maeda über einen besonderen Zeichenstil für Erwachsene sprechen.
Auch die Bühnenshow kommt heuer nicht zu kurz: Beim Anime-Quiz darf das Wissen unter Beweis gestellt werden und ein Cosplay-Poetry-Slam (Ländle Slam) zeigt die Animewelt von seiner poetischen Seite. Das neue AniWest-Maskotchen „Yumi“ ist ebenfalls am Samstag (10-22 Uhr) und Sonntag (10-18 Uhr) auf der Convention anzutreffen. ETU

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