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In 113 Stunden rund um Österreich

Daniel Schneider aus Egg und sein sechs-köpfiges- Team haben in nur vier Tagen und 17 Stunden Österreich mit dem Fahrrad umrundet.

Schon während seiner aktiven Karriere als Fussballer beim FC Egg hat sich Daniel Schneider sehr für Ausdauersportarten interessiert und auch an Lauf- und Radmarathons teilgenommen. Mit der Zeit hat er gemerkt, dass ihm solche Herausforderungen gefallen und dann kam die Idee, Österreich mit dem Fahrrad zu umrunden.

Ein langer Weg

2021 hat sich Daniel das erste Mal für das „Race Around Austria“ angemeldet. „Im Nachhinein kann ich sagen, dass mich zum Glück eine Verletzung aufgehalten hat. Denn ich habe mich damals ohne Trainer darauf vorbereitet“, erzählt der Egger. Seit Ende 2022 arbeitet er mit einem sehr erfahrenen Trainer zusammen. Die Werte haben sich stets positiv entwickelt und es schaute gut aus für eine Aufstellung im Rennen 2022.

Ausgerechnet sechs Tage vor dem Start ist ihm morgens um 3.38 Uhr ein Dachs vor das Vorderrad gesprungen. Daniel erlitt einen dreifachen Nasenbruch, starke Aufschürfungen und leichte Einrisse im Nackenbereich. Und somit ist der Traum von der Teilnahme am „Race Around Austria“ erneut geplatzt.

©handout/Schneider

Der dritte Anlauf

Ein Jahr später, am 14. August 2023 war es dann endlich soweit und Daniel ist mit seinem sechs-köpfigen Team an den Start gegangen. Das Rennen führt im Uhrzeigersinn den österreichischen Grenzen entlang. Lediglich Vorarlberg wird durch die Fahrt über die Bielerhöhe, Bludenz, Faschina, Au, Lechtal nur geschnitten. In Summe sind es 2200 Kilometer und ca. 32.000 Höhenmeter. In Daniels Team sind drei Personen rund um die Uhr im Pacecar mit dabei gewesen und fürs fahren, navigieren und die Verpflegung zuständig gewesen. Die anderen drei sind in einem zweiten Begleitauto immer voraus gefahren und haben sich erholt, eingekauft und organisatorische Sachen erledigt. Ziel war es, nach vier bis fünf Tagen wieder gesund im Start-/Zielort St. Georgen am Attersee anzukommen. Beim „Race Around Austria“ handelt es sich um ein Einzelzeitfahren mit Windschattenverbot. Das heißt, die Uhr wird in St. Georgen gestartet und erst nach der Rückkehr wieder gestoppt. Wie viel Zeit die TeilnehmerInnen mit Schlafen, Pause etc. verbringen, bleibt ihnen selber überlassen – die Zeit läuft durch. Während des Rennverlaufs erlebte der Sportler Höhen und Tiefen. Schmerzen und Emotionen. Auch unerwartete Knieschmerzen haben kurz einmal dem Team eine Rechnung durch den Strich gemacht. „Ein besonderes Highlight war sicherlich die Fahrt durch Vorarlberg. Schon im Montafon wurden wir angefeuert, ehe wir im Bregenzerwald von einer nie zu erwarteten Menge an Freunden und Bekannten empfangen wurden“ erinnert sich Daniel zurück.

In Summe radelte Daniel 2200 Kilometer und überwand 32.000 Höhenmeter. ©handout/Schneider

Spendenaktion und Vortrag

Parallel hat Daniel noch eine Spendenaktion gestartet und bereits über 14.000 Euro gesammelt. Das Geld kommt dem Verein „Hand in Hand Bregenzerwald“ zugute. Wer noch mehr über Daniels außergewöhnliche Erfahrung hören möchte hat am 8. und 9. September im Löwensaal in Egg die Möglichkeit dazu.

(WANN & WO)

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