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Impfstoff fürs Gemüt

Natürlich dreht sich in der diesjährigen Rätscho-Ausgabe auch alles um Corona.
Natürlich dreht sich in der diesjährigen Rätscho-Ausgabe auch alles um Corona. ©Rhomberg
Faschingszeitung "D‘Rätscho" sorgt auch dieses Jahr für humorvollen Ausgleich.
Impfstoff fürs Gemüt

Dornbirn. Am 4. Februar 2021 ist es wieder soweit. Das Dornbirner Faschings-Traditionsblatt „d’Rätscho“ wird ausgeliefert und ist im Dornbirner Handel erhältlich.

Da sämtliche Faschingsveranstaltungen wie Narrenabend, Bälle oder Fasnachtumzüge abgesagt wurden, hält nun die d’Rätscho die Fahne der Fasnacht hoch. Auch heuer dürfen sich die Leser wieder über die verschiedenen Hoppalas der Bürger, spitze Seitenhiebe und Geschichten aus dem Rathaus amüsieren.

Corona macht auch vor der Raetscho nicht halt

Einem breiten Raum der Berichterstattung ist nicht ganz unerwartet der allgegenwärtigen Pandemiesituation gewidmet, die ganz allgemein auf die Stimmung der Menschen drückt. „Der fehlende soziale Kontakt äußert sich auch darin, dass weniger peinliche Gegebenheiten aus den gutnachbarschaftlichen Beziehungen und Freundeskreisen publik wurden, was sich in einem leichten Rückgang der Einsendungen manifestierte“, erklärt Martin Rhomberg, der auch 2021 wieder für die e originellen Illustrationen im Traditionsblättle zuständig ist.

Virtuelle Redaktionssitzungen

Nichts destotrotz ist aber die diesjährige Ausgabe wieder auf 32 bunten Seiten prall gefüllt mit Beiträgen aus der Bevölkerung und aus dem Redaktionsteam, das erstmals seit der Gründung in der mehr als 100-jährigen Geschichte auf Redaktionssitzungen mit physischer Präsenz der Redakteure und auf ein stimulierendes kleines Bier verzichten musste. „Es war das große Ziel der Redaktion die Tradition des Faschings gerade im Virus belasteten Jahr – umständehalber im Homeoffice und über Video Calls - sichtbar zu machen“, erklärt Rhomberg.

Lange Tradition

Im Jahresrückblick geht es wieder um viele kleine wissenswerte oder höchst peinliche Geschichten, die den acht Redaktionsmitgliedern zugetragen wurden. Es lohnt sich deshalb das närrische Blatt (Preis € 4,90) zu erwerben. Die Mitarbeit bei der d’Rätscho ist ehrenamtlich und die Redaktionsmitglieder sind stolz darauf, dass sie die Tradition der Faschingszeitung ohne Zuschüsse der Öffentlichen Hand oder durch Werbeinserate aufrechterhalten können.

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