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Immer mehr Österreicher haben Internet

Der Vormarsch von Internet, Computer und Mobilkommunikation schreitet weiter voran, wobei sich der Zuwachs bei den Mobiltelefonen wesentlich dynamischer entwickelt als der Internet-Zugang.

2005 haben bereits 47 Prozent der österreichischen Haushalte einen Internet Zugang gegenüber 45 Prozent im Jahr 2004, teilt die Statistik Austria am Donnerstag mit. Demgegenüber wuchs der Anteil der Haushalte mit Mobiltelefon um 10 Prozentpunkte auf 88 Prozent. Ein Computer steht in 63 Prozent aller Haushalte, ein Fernsehgerät in 95 Prozent.

Rund 1,5 Millionen österreichische Haushalte mit mindestens einer Person im Alter von 16 bis 74 Jahren, das sind 47 Prozent, hatten zum Befragungszeitpunkt (Februar bis März 2005) Zugang zum Internet. Im 2. Quartal 2004 waren es erst 45 Prozent. Das Vorhandensein eines Internetanschlusses hängt dabei stark von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen ab: Während nur 33 Prozent aller Einpersonen-Haushalte und 40 Prozent aller Zweipersonen-Haushalte Zugang zum Internet haben, sind es bei Haushalten mit drei Personen 61 Prozent. Haushalte mit vier Mitgliedern sind sogar zu 65 Prozent „im Netz“. Der Anteil sinkt bei den Haushalten mit fünf oder mehr Personen auf 62 Prozent.

Im Bundesländervergleich liegen die Vorarlberger Haushalte beim Internet-Zugang an erster Stelle: 51 Prozent der Vorarlberger Haushalte sind „online“, 50 Prozent der Salzburger Haushalte und jeweils 49 Prozent der Wiener und der Tiroler Haushalte. Deutlich unter dem Österreich-Schnitt liegen die Kärntner und Burgenländer mit je 40 Prozent sowie die Steirer mit 41 Prozent. Niederösterreich (48 Prozent) und Oberösterreich (47 Prozent) liegen etwa im Mittel.

Bereits 50 Prozent aller Haushalte mit Internet-Zugang steigen über eine Breitbandverbindung ins Netz ein, das sind rund 733.000 Haushalte, 51 Prozent wählen sich über eine Telefonleitung (Analog-Modem, ISDN) ins Internet ein. Dabei lösen die Breitbandverbindungen immer mehr das Einwählen über eine Telefonleitung ab, denn im 2. Quartal 2004 waren erst 36 Prozent aller Haushalte über Breitband online. Am stärksten verbreitet ist Breitband-Internet in Wien, wo 64 Prozent aller Haushalte mit Internet-Zugang über diese Verbindung verfügen.

Auch der Computer gehört in immer mehr Haushalten dazu: Bereits 63 Prozent aller Haushalte waren mit einem Computer (PC oder Laptop) ausgestattet gegenüber 59 Prozent im 2. Quartal 2004. Auch hier ist die Haushaltsgröße von Bedeutung: 45 Prozent der Einpersonenhaushalte haben einen Computer, bei Haushalten mit vier Personen sind es 85 Prozent.

88 Prozent der Haushalte waren zum Befragungszeitpunkt mit zumindest einem Mobiltelefon ausgestattet. Auch die „Handy“-Ausstattung ist stark von Haushaltsgröße abhängig: 82 Prozent aller Einpersonen-Haushalte haben ein Mobiltelefon; in 96 Prozent der Haushalte mit vier Personen jedoch hat zumindest ein Haushaltsmitglied ein Mobiltelefon. 29 Prozent aller Haushalte besitzen ein internetfähiges Mobiltelefon.

Fast jeder österreichische Haushalt hat einen Fernsehapparat, nämlich 95 Prozent. Die Auswahl unter den verschiedenen Kanälen ist bei der überwiegenden Mehrheit groß: Nur 13 Prozent der Haushalte sind mit Fernsehen ohne Kabel oder Satellitenanschluss ausgestattet. 46 Prozent aller Haushalte haben ein Fernsehgerät mit Satellitenanschluss, 36 Prozent haben Kabelfernsehen.


Vorarlberg: Land der User

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