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IMAX meldet sich zurück

©imax.com
Die Kinokette IMAX  arbeitet sich kontinuierlich zurück in Richtung Wirtschaftlichkeit.

Zuletzt konnte sich das Unternehmen über einen erfolgreichen Start seines neuen Digitalprojektors sowie einer schnellen Expansion seines Kinonetzwerkes in den USA freuen. Infolge kletterten auch die Aktienwerte wieder nach oben und wie das Wall Street Journal berichtet, scheint das Unternehmen nicht mehr weit davon entfernt zu sein, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Nachdem der Pionier des 3D-Kinos in den vergangenen Jahren schwer zu kämpfen hatte – insbesondere nachdem 2006 der Versuch scheiterte, einen Käufer zu finden – befindet sich IMAX nun wieder im Aufwind.

Der Trend zum digitalen 3D-Kino und die Entwicklung eines eigenen Digitalsystems bringen der Kinokette neue Erfolge ein. Für 2009 plant IMAX die meisten Filmstarts in der Unternehmensgeschichte und die Zahl der Kinos soll bis Ende des Jahres weltweit wieder auf rund 440 Standorte, 135 davon digital, klettern. Das wären dann um 25 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. “IMAX hat seine Strategie grundlegend verändert und einen kommerziellen Weg eingeschlagen. Wir setzen nun anders als in der Vergangenheit vorrangig auf Hollywood-Produktionen”, sagt Kris von Karhan, IMAX Deutschland, im Gespräch mit pressetext.

Auch in Österreich hat IMAX bereits zu einer neuen Expansionsstrategie angesetzt. So ist etwa eine Kooperation mit Cineplexx angekündigt, wodurch es ab Juni wieder zwei IMAX-Standorte im Land geben wird. “Im vierten Quartal öffnet dann ein dritter in Hohenems”, ergänzt von Karhan. Dann werden auch erstmals für IMAX optimierte Blockbuster wie Harry Potter oder Transformers zu sehen sein. In Deutschland betreibt IMAX derzeit vier Standorte. “Auch hier stehen wir bereits mit Kooperationspartnern in Verhandlungen über weitere Kinos mit IMAX-Leinwänden”, sagt von Karhan gegenüber pressetext. Details dazu könnten zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht genannt werden. “Die 3D-Entwicklung hängt von der Digitalisierung der Kinos ab. In Deutschland versucht die Branche insgesamt die Digitalisierung voranzutreiben, 3D wird dabei inkludiert”, bestätigt auch Jan Oesterlin, Geschäftsführer von Zukunft Kino Marketing, einer Initiative des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF), den Trend im pressetext-Interview.

US-Analysten zeichnen ein durchwegs positives Bild für das Unternehmen und gehen davon aus, dass IMAX schon im aktuellen Quartal wieder ins Plus kommen könnte. Das war zuletzt im zweiten Quartal 2006 der Fall. “Sollte IMAX ein klares, profitables Quartal hinlegen, wird sich das sehr gut auf die Aktie auswirken”, meint etwa Eric Wold, Analyst bei Merriman Curhan Ford. Er weist aber auch darauf hin, dass seine Prognose nicht ganz risikofrei sei und verweist auf mögliche Verzögerungen beim Start neuer digitaler Systeme oder generell schlechter Besucherzahlen einzelner Filme. Grundsätzlich sei jedoch damit zu rechnen, dass IMAX im zweiten Quartal 2009 einen Cent je Aktie verdienen werde. Die Prognose stützt sich auf eine Reihe erfolgversprechender Filmstarts – darunter “Monster vs. Alien”, “Star Trek” und “Transformers 2”.

Quelle: Pressetext.at

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