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Im Weltcup etablieren ist das Ziel

Demnächst startet die Dornbirnerin Pia Meusburger in ihre zweite Weltcupsaison in der Halfpipe. Die 21-jährige Bundesheerangehörige beginnt den letzten Teil der Saisonvorbereitung in dieser Woche. Ihre Saisonziele: Platzierungen unter den Top15 im Weltcup.

Am 4. und 5. November beginnt in Saas-Fee (SUI) der Halfpipe-Weltcup, wie fühlen Sie sich drei Wochen davor?

Die Vorbereitung verlief nicht ganz optimal, in Neuseeland hatten wir nicht unbedingt optimale Bedingungen. Jetzt fahren wir aber drei Wochen vor dem Weltcupstart nach Saas-Fee, um sich den letzten Feinschliff zu holen.

Was hat in Neuseeland nicht gepasst?

Die Halfpipe war nicht richtig präpariert, das war im Grunde genommen sehr gefährlich, weil die Absprünge nicht gut waren, und deshalb sind bei der Landung Probleme entstanden. Im dümmsten Fall kann so was mit einer Verletzung enden.

Was haben Sie in Neuseeland dann wirklich geübt?

Wir haben viel Technik und Basics trainiert. Zudem sind wir oft auf Slopestyle ausgewichen, da waren die Trainingsmöglichkeiten durchaus in Ordnung.

Wie gelingt es, in der Halfpipe die Judges (Kampfrichter) von der eigenen guten Leistung zu überzeugen?

Durch Trickkombinationen, durch Höhe und durch Style. Fehler kann man nicht wirklich kaschieren. Die Judges sitzen ganz unten, der Lauf wird nach Schwierigkeit der Übungen von oben nach unten festgelegt. Normalerweise macht man die schwierigsten Tricks und Sprünge ganz unten, damit die Judges das auch wirklich gut beurteilen können. Wenn sich aber im Training herausstellt, dass ein Absprung weiter oben besonders gut passt, kann ich die Reihenfolge schon einmal dem anpassen.

Was ist außer Schneetraining noch erforderlich, um in der Halfpipe bestehen zu können?

Akrobatik ist ein wichtiger Teil, beim Sportservice trainiere ich sehr viel auf der Trampolinbahn. Kondition ist wichtig, Kraft ist als Verletzungsvorbeugung wichtig. Mut ist auch sehr wichtig.

Kann man Mut trainieren?

Zu einem gewissen Teil ja, ich glaube, den größeren Teil hat man einfach. Aber das ist wohl in vielen Sportarten so, dass man ein gewisses Verletzungsrisiko in Kauf nimmt.

Sie gehen in das zweite volle Weltcupjahr, was erwarten Sie sich?

Ich erwarte mir konstant Platzierungen unter den besten 15. Nach Olympia weiß man nie genau, wer im Weltcup wirklich startet, deshalb ist es schwer, Prognosen zu treffen.

Neben dem FIS-Weltcup fahren Sie auch die TTR-Tour, welche Serie ist für Sie wichtiger?

Ich werde vom ÖSV unterstützt, deshalb sind natürlich die FIS-Bewerbe wichtiger, für Sponsoren ist die TTR-Tour aber auch sehr wichtig. Meinen Rennkalender richte ich nach dem FIS-Weltcupkalender aus.

Wie lange – denken Sie – werden Sie den Snowboardsport ausüben?

Ich werde derzeit vom Sportservice und vom Bundesheer perfekt unterstützt. Das ist sehr wichtig. Außerdem merke ich, dass ich mich weiterentwickle, noch Potential nach oben habe. Solange diese Konstellation so passt werde ich weiter machen.

Gibt es andere Sportart, in der Sie hätten Spitzenleistungen bringen können?

Eigentlich nicht, ich habe mit neun Jahren im Snowboardsport begonnen, Wettkämpfe zu bestreiten, daher hat sich alles darauf ausgerichtet. Derzeit surfe ich sehr viel, das macht mir auch sehr viel Spaß. Das ist zudem ein sehr guter Ausgleich für den Snowboardsport.

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