"Im Tourismus herrscht Optimismus"

Dornbirn - Die Vorarlberger Touristiker sind zuversichtlich, im heurigen Sommer das Ergebnis der sehr guten Sommersaison 2010 noch übertreffen zu können. Voraussetzung dafür ist freilich ein schönes Herbstwetter.

„Einen schönen Herbst vorausgesetzt, sind wir durchaus zuversichtlich, dass wir am Ende der Saison das sehr gute Ergebnis des Vorjahres noch übertreffen können. Die Saison geht noch bis Ende Oktober. Der August war, was die Zahl der Übernachtungen betrifft, wieder der stärkste Monat. Er bringt in der Regel so viele Übernachtungen wie die Monate September und Oktober zusammen“, erklärt der Direktor des Vorarlberg Tourismus, Mag. Christian Schützinger, gegenüber den VN.

Und weiter: „Nach der Auswertung der ersten vorliegenden Informationen dürfte der vergangene August wieder an das letztjährige Spitzenergebnis herankommen. Trifft dies tatsächlich zu, dann würde die heurige Sommersaison, was die Zahl der Übernachtungen betrifft, bisher über den Ergebnissen des letzten Jahres liegen.“

55 Prozent deutsche Gäste

Nach den Herkunftsländern kommen die meisten Gäste, nämlich über 55 Prozent, im heurigen Sommer aus Deutschland, gefolgt von den Österreichern, den Schweizern, Niederländern, Franzosen, Belgiern sowie Gästen aus Großbritannien und Italien.

„Wenn auch die erste Augusthälfte heuer nur mittelprächtig war, so konnte dieses schlechtere Ergebnis durch die Rückkehr des Hochsommers wieder kompensiert werden“, so Schützinger. Allerdings zeigte sich das August-Ergebnis regional sehr unterschiedlich. Während es nämlich in den Regionen Arlberg und Montafon recht gut war, schloss zum Beispiel der Bregenzerwald gegenüber dem Vorjahr mit plus/minus Null ab. Das ist darauf zurückzuführen, weil ebenfalls witterungsbedingt die Aufenthaltsdauer etwas kürzer war. Zufrieden ist Schützinger aber auch mit der Entwicklung der Tagesausflügler, etwa auf den Pfänder, die der Gastronomie eine gute Frequenz bescherten.

Zugute kommt der heimischen Gastronomie und Hotellerie auch der hohe Kurs des Schweizer Franken gegenüber dem Euro. Allein im August wurde eine Steigerung bei den Gästen aus der Schweiz um acht Prozent verzeichnet.

Hotellerie hielt sich gut

Bei den Unterkünften konnte sich witterungsbedingt bei den Nächtigungen die Hotellerie in Vorarlberg bisher sehr gut halten, Einbußen gab es hingegen im Privatzimmerbereich.

Die Schlechtwetterperioden brachten naturgemäß auch den Campingplätzen ein Auf und Ab. Was die Werbung für den nächsten Winter betrifft, stehen, so Schützinger, Deutschland und die Schweiz, aber auch beispielsweise Märkte in Tschechien und Polen im Mittelpunkt.

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