Im Mesnerstüble soll wieder Leben einkehren

Im Mesnerstüble soll wieder Leben einkehren
Im Mesnerstüble soll wieder Leben einkehren ©Michael Mäser
Das sanierungsbedürftige Haus am Liebfrauenberg soll in den kommenden zwei Jahren ein neuen Nutzungskonzept erhalten.
Mesnerstüble Liebfrauenberg

Rankweil. Das Mesnerstüble befindet sich an einer wichtigen Stelle direkt am Platz vor der Rankweiler Basilika und steht nun bereits seit rund 25 Jahren leer. Eine Nutzung des Gebäudes könnte dem gesamten Liebfrauenberg wieder einen wesentlichen Entwicklungsimpuls verschaffen.

Entwicklung eines Zukunftskonzepts

Der Rankweiler Liebfrauenberg mit der Basilika ist das religiös-spirituelle Zentrum des Landes und um diesen landesweit bedeutsamen Ort zu stärken, wurde in den letzten Jahren eine Zukunftsstrategie entwickelt und bereits einige Maßnahmen zur Belebung des Liebfrauenbergs umgesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses ging auch deutlich hervor, dass das Mesnerstüble einen wesentlichen Puzzlestein für die Belebung des gesamten Liebfrauenberges darstellt. So startete in diesem Sommer die Entwicklung eines Zukunftskonzepts für das denkmalgeschützte Haus neben der Basilika. 

Viel Fingerspitzengefühl notwendig

Ziel dieses Entwicklungsprojekts ist es ein Nutzungskonzept für das Mesnerstüble zu entwickeln, das auf einer experimentellen und temporären Nutzung und Aktivierung von verschiedenen Menschen und Institutionen beruht. Dabei wurde bereits in den letzten Wochen und Monaten im Hintergrund viel gearbeitet, um die Rahmenbedingungen was die zukünftige Struktur und den Betrieb des Mesnerstüble betrifft zu gestalten. „Da das Haus sanierungsbedürftig und denkmalgeschützt ist, ist hier viel Fingerspitzengefühl notwendig und wir nehmen uns lieber Zeit um das ganze behutsam ins Laufen zu bringen“, erklärt dazu Johannes Herburger vom Verein Freundeskreis der Basilika Rankweil. 

Zentraler Platz im Gemeinwesen der Region

Den Auftakt zu den Zukunftsplanungen des Mesnerhaus machte im Sommer bereits eine Eröffnungsfeier am Liebfrauenberg und die Ausstellung „hab an Dich gedacht“, welche von den Gästen sehr gut angenommen wurde. „Die Menschen schätzen es sehr, wenn im Mesnerstüble etwas los ist und daher planen wir auch für den Winter wieder kleinere Veranstaltungen – was eben im Rahmen des möglichen ist“, so Johannes Herburger. Gleichzeitig werden die Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung für eine neue Nutzung der alten Mauern in einem rund zwei Jahre dauernden Prozess und in Anlehnung an die Ortskernentwicklung verdichtet und auf ihre Umsetzung hin geprüft. Am Ende soll aus dem Mesnerstüble wieder einen Begegnungsort für Bewohner und Gäste der Region werden, an dem sich verschiedenste Bevölkerungsgruppen treffen können, damit der Platz am Liebfrauenberg wieder einen zentralen Platz im Gemeinwesen der Region einnehmen kann. MIMA 

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