Im Leiblachtal gehen „Sparlichter“ an

©Photovoltaik soll für Bürger attraktiver werden
Mehr als 100 Interessierte beim ersten Leiblachtaler Energiestammtisch in Hohenweiler.

Hohenweiler. (stp) Mit dem Projekt eines Windkraftwerks auf dem Höhenrücken zwischen Eichenberg und Möggers hat sich das Leiblachtal im Vorjahr in die überregionalen Schlagzeilen gebracht und gleichzeitig der „Energieregion Leiblachtal“ Auftrieb gegeben. So war es nicht verwunderlich, dass Energiekoordinator Bertram Schedler und Eichenbergs Bürgermeister Alfons Rädler zum Leiblachtaler Energiestammtisch im Gasthof Krone in Hohenweiler mehr als 120 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Leiblachtal und den angrenzenden Gemeinden begrüßen konnte.

Nicht nur Wind

Bertram Schedler informierte über die aktuellen Projekte der Energieregion Leiblachtal, wobei deutlich wurde, dass die Aktivitäten nicht nur auf Windkraft beschränkt sind, sondern auch weitreichende Vorhaben in Angriff genommen wurden. Zum Schmunzeln regten Kindergeschichten aus dem aktuell laufenden Schulprojekt an. Für anerkennendes Staunen sorgte der Energiemasterplan, mit welchem in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum AlpS die energierelevanten Daten für das Leiblachtal erhoben werden. Dieses Instrument soll helfen, die richtigen Schritte für die Energiezukunft zu setzen.

100.000 Euro einsparen

Einen handfesten finanziellen Hintergrund hat ein Projekt, mit dem im Leiblachtal „Sparlichter“ aufgehen sollen. Es wird nämlich an einem Bürgerbeteiligungsprojekt zur Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung mit LED gearbeitet. Energieeinsparungen von etwa 70 Prozent und eine jährliche Entlastung der Gemeindehaushalte um etwa 100.000 Euro sind attraktive Argumente für den Austausch der fast 1500 Lichtpunkte auf den Leiblachtaler Straßen. „Bürgerbeteiligung“ der anderen Art ist bei einem anderen Elektrovorhaben geplant: In Zusammenarbeit mit der VKW werden in den nächsten beiden Jahren leistungsfähige Ladepunkte für E-Autos bei Gastronomiebetrieben in der Region entstehen.

Gute Messergebnisse

Alfons Rädler informierte gemeinsam mit Projektleiter Franz Rüf über vielversprechende Messergebnisse für ein mögliches Bürgerwindkraftwerk am Hochberg. Dort könnte – wenn es nach den Vorstellungen der Initiatoren geht – ein von Bürgerinnen und Bürgern finanziertes Windkraftwerk entstehen. In Zusammenarbeit mit der VKW werden in den nächsten beiden Jahren leistungsfähige Ladepunkte für E-Autos bei Gastronomiebetrieben in der Region entstehen. Ebenso wird an einem Bürgerbeteiligungsprojekt zur Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung mit LED gearbeitet. Energieeinsparungen von etwa 70 Prozent und eine jährliche Entlastung der Gemeindehaushalte um etwa 100.000 Euro sind attraktive Argumente für den Austausch der fast 1500 Lichtpunkte auf unseren Straßen.

Initiative für Bürger

Für Bürgerinnen und Bürger wird es in diesem Jahr ein attraktives Gesamtpaket für private Photovoltaikanlagen geben. Diese zeitlich beschränkte Aktion in Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben, der VKW und dem Energieinstitut wird am 7. April im Hokus in Hohenweiler vorgestellt. Im Anschluss an die Information aus den Projekten wurden die Stammtischgäste eingeladen, an den Tischen mit den Nachbarn ihre Gedanken auszutauschen. Die schriftlich festgehaltenen Anregungen samt den Kommentaren und den präsentierten Unterlagen des Abends sind auf www.energieregion-leiblachtal.eu verfügbar.

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