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"Im Kollektiv dazugelegt"

Die ganze Konzentration des Cashpoint SCR Altach gilt nun der Stürmer­suche. Der ausländische Markt wird sondiert.

Das Problem, einen Stürmer zu finden, ist laut Sportchef Christoph Längle kein Altach-spezifisches. Auf seinen Klub bezogen gibt er sich im “VN”-Gespräch hinsichtlich einer Verpflichtung bis Meisterschaftsstart nicht sehr optimistisch.

VN: Noch sechs Tage bis zum ersten Spiel in Ried. Wie zufrieden sind Sie mit der Transferpolitik?
Christoph Längle:
Wir haben Spieler geholt, die zu uns passen – sowohl was das Finanzielle betrifft als auch charakterlich. Die Spieler sind willig und wollen etwas erreichen. Natürlich sind wir uns bewusst, dass es sich dabei um Spieler aus tieferen Ligen handelt. Wir hätten auch gerne einen Hannes Aigner geholt, aber gegen einen FC Magna haben wir keine Chance.

VN: Mit Roland Kirchler und Nate Jaqua verlor Altach die im Frühling besten Offensivspieler. Ein wirklicher Ersatz ist nicht zu sehen?
Längle:
Die Offensivprob­lematik trifft alle Vereine. In Altach scheitern viele Transfers aus finanziellen Gründen schon in der Vorselektion. Dann wird der Kuchen, aus dem wir uns bedienen können, immer kleiner. In der Vergangenheit haben wir diesbezüglich auch Glück gehabt. Etwa bei einem Modou Jagne, dann bei Leonardo und Froylan Ledezma und zuletzt mit Jaqua.

VN: Ist derzeit kein Glücksgriff in Sicht?
Längle:
Es mangelt nicht an Angeboten, aber wirklich überzeugt hat uns noch kein Name. Möglicherweise kommen noch zwei Brasilianer, wobei es derzeit eher danach ausschaut, dass der Kader für den Saisonstart steht. Unsere Liga beginnt ja sehr früh, also werden mit der Zeit Spieler billiger.

VN: Warum wurde nicht schon früher mit der Stürmersuche begonnen?
Längle:
In Altach sind wir nicht in der Situation, uns schon im Februar umsehen zu können. Auf Grund des Abstiegskampfes haben wir lange nicht gewusst, in welcher Liga wir spielen werden. Damit ist der Druck jetzt natürlich größer. Aber ich kann die Fans beruhigen: Wir haben die finanzielle Möglichkeit, einen Stürmer zu holen – das werden wir auch tun.

VN: Die Vorbereitungszeit neigt sich dem Ende zu, wie sieht nun Ihr Resümee aus?
Längle:
Mit Kirchler und Jaqua sind uns zwei Kapazunder abhandengekommen. Andererseits sind wir in der Dichte sicherlich stärker geworden. Dazu haben wir den Ausländeranteil von acht auf derzeit fünf gesenkt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bin ich zufrieden. Spieler wie Bolter, Baldauf oder Bernd Winkler haben wir durch qualitativ bessere ersetzt. Ich denke, im Kollektiv haben wir dazuglegt. Was uns fehlt, sind wirkliche Typen, da hoffe ich auf die Rückkehr von Schoppitsch und Hutwelker.

VN: Mit dem Brasilianer Ze Elias hat sich Altach einen “großen Fisch” geangelt. Welche Erwartungen haben Sie von ihm?
Längle:
Wir haben uns den Transfer lange überlegt, wollten sicher gehen, dass er sich hier wohlfühlt. Wir wissen, dass er uns helfen will, also helfen wir ihm jetzt beim Aufbau. Wir glauben jedenfalls an ihn, deshalb geben wir ihm auch die Zeit, richtig fit zu werden

VN: Welche Rolle trauen Sie cashpoint SCR Altach im dritten Bundesligajahr zu?
Längle:
Wichtig sind die zwei Jahre Erfahrung, die unsere Spieler in den Beinen haben. Unser Ziel ist mit 40 Punkten klar definiert. Jedenfalls sind wir selbstbewusst genug, uns nicht nach hinten, sondern nach vorne zu orientieren – bei allem Respekt vor den Gegnern.

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