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Im Fed Cup weiter erstklassig

Das österreichische Fed-Cup-Team hat mit einem 4:1-Sieg im Playoff-Duell mit der Schweiz in Lausanne den Verbleib in der Weltgruppe I fixiert. Die ÖTV-Damen gehören damit weiterhin zu den besten acht Nationen der Welt.

Die erst 14-jährige Tamira Paszek errang mit einem klaren 6:1,6:3-Erfolg über Myriam Casanova den entscheidenden dritten Punkt. Zuvor hatte Timea Bacsinszky für die Eidgenössinnen durch einen Zweisatz-Sieg über die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger auf 1:2 verkürzt.

Das abschließende und bereits bedeutungslose Doppel gewannen die ÖTV-Zwillinge Daniela und Sandra Klemenschits gegen Stefanie Vögele und Gaelle Widmer in 50 Minuten klar mit 6:0,6:2 und stellten damit den 4:1-Endstand her. Bereits am Samstag hatten die 21-jährige Meusburger und Paszek mit Zweisatz-Erfolgen über Stefanie Vögele und Bacsinszky die Mannschaft von ÖTV-Kapitän Alfred Tesar mit 2:0 in Führung gebracht.

Meusburger, Nummer 135 der Weltrangliste, gab ihr zweites Einzel gegen das erst 16-jährige Schweizer Talent Bacsinszky nach nur einer Stunde und elf Minuten mit 3:6,4:6 ab. „Yvonne hat zu wenig an sich geglaubt, hat sich zu wenig zugetraut. Und trotzdem war bei 4:2 und 40:15 im zweiten Satz die Chance da“, analysierte Tesar die Niederlage.

Die Vorarlbergerin Paszek bekam es im Anschluss daran nicht wie erwartet mit der 15-jährigen Stefanie Vögele zu tun, sondern mit der starken Doppel-Spielerin Casanova. Die jüngste ÖTV-Fed-Cup-Spielerin aller Zeiten hatte die 20-jährige Schweizerin aber über weite Strecken der Partie sicher im Griff und verwandelte nach nur einer Stunde und fünf Minuten den zweiten Matchball.

„Mit dieser Leistung hat Tamira bestätigt, was ich schon in Pörtschach gegen Frankreich erhoffte. Sie ist auf Grund ihres Potenzials schon jetzt ein mehr als vollwertiges Teammitglied“, war Tesar mit der Wimbledon-Juniorinnen-Finalistin hochzufrieden. Der Kapitän sparte nicht mit Lob für seine Mannschaft: „Der Teamgeist ist perfekt, wir haben schneller als erwartet ein homogenes Team gefunden und hoffen, dass Babsi Schwartz im nächsten Jahr wieder voll fit zur Verfügung steht. Mit ihr sind wir noch wesentlich stärker.“

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