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Im Einsatz für Frauenfußball

Sonja Spieler, derzeit beim FC Bayern München, denkt über eine Rückkehr ins Ländle nach und fordert Initiative.

Das kleine Vorarlberg war in Sachen Frauenfußball österreichweit Vorreiter. Elke Scheubmayr (Italien) und Sonja Spieler (Deutschland) haben den Sprung ins Ausland gewagt und sich durchgesetzt. Doch inzwischen hat Scheubmayr ihre Karriere beendet, und auch Spieler denkt über eine Rückkehr ins Ländle nach. Noch ist es nicht entschieden, aber die Arbeit in der Landesregierung wartet. Nicht im Vordergrund ihrer Entscheidung steht der im Oktober des Vorjahrs er­littene Kreuzbandriss. Derzeit arbeitet die 29-Jährige hart an ihrem Comeback. “Ein paar Spiele möchte ich im Juni schon noch machen”, so die Vorarlbergerin, die in der Bubenmannschaft des SC Hohenweiler ihre ersten Tore schoss.

Dennoch macht sich die ÖFB-Rekordnationalspielerin schon Gedanken über die Zukunft – und vor allem über den Frauenfußball in Österreich. Vor allem der Nachwuchs hat es ihr angetan, kein Wunder, dass VFV-Präsident Dr. Horst Lumper sie gerne als Frauenreferentin für den heimischen Verband gewinnen möchte. Eine Verbesserung im Bereich des Frauenfußballs führt für Spieler nur über die Einführung einer Schülerliga für Mädchen. Zudem fordert Spieler eine Verbesserung der österreichweiten Liga und rät den jungen Spielerinnen dazu, den Schritt ins Ausland zu wagen. „In Deutschland ist der Stellenwert ungleich höher. Da haben sie die Möglichkeit, sich mit den Besten der Besten zu messen.“ Und was sollte sich in Österreich noch ändern? “Frauenteams dürfen in Vereinen nicht nur als notwendiges Anhängsel gesehen werden.”

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