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„Im Einbahnsystem durch das Haus“

Pius Prantl und die Fahrlehrer freuen sich wieder Fahrstunden abhalten zu dürfen. Sie bringen ihren Schülern das Autofahren bei.
Pius Prantl und die Fahrlehrer freuen sich wieder Fahrstunden abhalten zu dürfen. Sie bringen ihren Schülern das Autofahren bei. ©bvs
 Lustenaus Fahrschüler sind wieder unterwegs
Fahrschule Prantl ist wieder im Normalbetrieb

 

Lustenau Seit Februar werden bei der Fahrschule Prantl wieder praktische Führerschein-Prüfungen abgehalten. Das war nicht immer so. Im Lockdown war alles zu, auch die Fahrschulen mussten ihre Türen schließen. Viele Fahrstunden und damit verbundene Prüfungen konnten nicht abgehalten werden. Dadurch entstand ein Rückstau, den es nun gilt, möglichst zeitnah abzubauen.

„Wir sind froh, dass wir seit Februar wieder in unseren Normalbetrieb schalten durften“, erklärt Maritta Prantl, Inhaberin der Fahrschule Prantl in Lustenau. Der Reihe nach kontaktieren sie die Schüler der ausgefallenen Kurse und vergeben neue Termine. „Die Erleichterung ist bei vielen groß“, so Prantl. Manche mussten lange darauf warten. Die Fahrlehrer würden nun alles machen, um den Rückstau abzuarbeiten. Dies sei aber schwierig, erklärt die Inhaberin. Durch den zwei-Meter-Abstand haben nur ein Drittel der Schüler vor Ort im Kurs-Saal Platz. Auch bei der praktischen Fahrprüfung darf lediglich ein Schüler im Auto sein. Prantl zeigt sich dennoch optimistisch und ist erleichtert, dass ihre Schüler erfolgreich die Fahrschule abschließen können. Seit Januar dürfen nun auch online-Theoriekurse stattfinden. Das helfe etwas, so Prantl.

FFP2-Masken, desinfizieren und Einbahnsystem

Damit sich die Schüler im Haus nicht kreuzen, hat die Fahrschule ein Einbahnsystem errichtet. „Anhand der Schilder, weiß jeder, wie er sich im Haus bewegen darf“, erklärt der Fahrlehrer Pius Prantl. Sein Team und er desinfizieren nach jeder Fahrstunde die Autos und wischen die Computerplätze nach jedem Schüler mit Desinfektionsmittel. „Wir sind bis jetzt sehr gut mit unseren Hygienerichtlinien gefahren“, so Pius Prantl. Auch das Tragen der Maske sei zur Selbstverständlichkeit geworden. „Es liegt im Interesse eines jeden Einzelnen, die Maske zu tragen. Niemand möchte gerne krank werden“, so Pius Prantl. Die Schüler seien sehr diszipliniert und halten sich an die Vorgaben. Die letzten Wochen waren mit vielen Neuerungen verbunden, dennoch blicken die Prantls zuversichtlich in die kommende Zeit. „Es ist einfach schön, wenn wir unsere Schüler anrufen und ihnen versichern können, dass sie jetzt einen Prüfungstermin erhalten.“ Sie selbst hoffen, dass sie ihre Fahrschule unter den strengen Hygienerichtlinien geöffnet halten dürfen und somit den Jugendlichen ein Stück Freiheit mit dem Führerschein geben können. „Die strahlenden Augen nach einer bestandenen Fahrprüfung sind für uns motivierend,“ erklärt Maritta Prantl. bvs

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