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"Ich will, dass gelacht wird"

(VN) Götzis - Ordentlich muss alles sein, wenn Bernhard Gstöhl im VoVo als Vorarlberger Hannes auftritt.

„Wenn die Menschen lachen, dann ist das das Größte für mich“, erklärt der Götzner Bernhard Gstöhl. „Seit der Volksschule habe ich, wenn man mich nach meinem Berufswunsch gefragt hat, immer geantwortet, dassich einmal Schauspieler werde“, erinnert sich Gstöhl, den Fans des Götzner Spielkreises schon länger und Kinogänger spätestens seit Reinhold Bilgeris Leinwandepos „Der Atem des Himmels“ als Seppe kennen. Jener Bergbauernsohn, dem es Erna von Gaderthurn besonders angetan hatte.

Schlagzeug und Versicherung

Wochentags ist Bernhard Gstöhl ganz der seriöse Versicherungskaufmann. Nach Dienstschluss kramt er die Schlagzeugsticks heraus, fährt zur Probe der Gemeindemusik Götzis oder zur Kulturbühne AmBach, wo er derzeit für die VoVo-Produktion „Achtung Ländle“ auf der Bühne steht.
„Einmal bei einem VoVo-Stück mitzuspielen, war ein Traum von mir, seit es das VoVo gibt. Hartmut Hofer hat es möglich gemacht, mich auch schon an Reinhold Bilgeris Filmset vermittelt und bei der Besetzung von ,Achtung Ländle‘ wieder an mich gedacht“, freut sich Gstöhl.
Als sich Reinhold Bilgeri nämlich an die Verfilmung seines Romans machte, fehlte ihm einfach noch ein Schauspieler. Ein Anruf beim VoVo genügte und schon klingelte das Telefon bei Bernhard Gstöhl. „Ich war damals gerade auf Urlaub in Bulgarien. Sagte sofort zu und war eine Woche später in der Produktionshalle in Dornbirn. Da kam Reinhold Bilgeri auf mich zu, schaute mich an und sagte nur: ,Genau diese Augen brauche ich‘“, erzählt der Jungschauspieler, dessen ausgewiesenes Vorbild Louis de Funés ist.
Er liebe es, mit dem ganzen Körper Theater zu spielen, hier vollen Einsatz zu geben. Und wenn dann das Publikum im Saal sitzt, dann gebe er nicht nur 100, sondern mindestens 150 Prozent.
Bei der VoVo-Produktion „Achtung Ländle“ ist Gstöhl als ordnungsliebender Vermieter Hannes zu sehen. „Ich mag es, wie ich hier mit typischen Vorarlberg-Klischees spielen kann. Das heißt, ich will als Hannes, dass alles ordentlich ist, ich sichere mich ab und verlasse mich darauf, dass meine Mieter auch ,körig‘ sind. Klar, sobald ich weg bin, bricht das Chaos aus“, schmunzelt Bernhard Gstöhl.

Tipps von den Profis

Den Text hat er intus, Tipps, wie man sich Stellen merken kann, die einfach nicht in den Kopf wollen, holte er sich von den Profis, neben denen er als buntes Septett auf der Bühne steht. „Ich konnte so unglaublich viel lernen, hatte natürlich unzählige Fragen, welche Schauspielschulen sie besucht haben, wie man an Engagements rankommt, wie die Vorsprechen laufen und dann eben auch ganz praktische Themen, beispielsweise wie man einen Charakter entwickelt oder kleine Szenen strukturiert.“ Ob es für Bernhard Gstöhl einmal ganz die Schauspielerei sein soll, steht noch nicht fest. Es habe sich im vergangenen Jahr aber so gut für ihn ergeben, er habe sich wirkliche Herzenswünsche erfüllen können. Gstöhl: „Klar gehen für die Theaterproben dann auch einige Urlaubstage drauf, aber das ist es mir einfach wert.“
Übrigens, ab Herbst beginnen für Bernhard Gstöhl schon die nächsten Proben – dieses Mal beim Spielkreis Götzis.

ZUR PERSON

Bernhard Gstöhl

Geboren: 8. Dezember 1990 in Lustenau

Ausbildung: Musikhauptschule, HTL, Zivildienst, Ausbildung zum Versicherungskaufmann

Laufbahn: startete beim Spielkreis Götzis, spielte in Reinhold Bilgeris „Der Atem des Himmels“ den Seppe, VoVo-Premiere mit „Achtung Ländle“

Wohnort: Götzis

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