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"Ich weiß, dass ich jetzt der Depp der Nation bin"

Jürgen Loackers Krankenstandsmeldung sorgt bei den Olympischen Spielen für Irritationen. Der Bobfahrer aus Götzis hatte wegen einer Rotlauf-Erkrankung w. o. gegeben, das ÖOC musste dem zuerst abgelehnten Wunsch des Bobverbands nachgeben und ließ Hannes Wipplinger für den Viererbewerb einfliegen.

Die Kollegen sagen: der Jürgen ist der härteste Hund auf dem Planeten, der lässt sich auch nicht abhalten, mit einem Bein die Bobbahn runterzufahren. Und jetzt soll eine Hautrötung einen Start im Viererbob bei den Olympischen Spielen verhindert haben?
Loacker: So wie das alles abgelaufen ist, glaubt es mir momentan kein Mensch. Unser Olympiaarzt Dr. Andreas Lotz hat einen Rotlauf diagnostiziert. Rein körperlich spüre ich nichts. Aber im schlimmsten Fall könnte daraus eine Blutvergiftung entstehen. Dem Bobverband ist meine Erkrankung sicher recht gekommen – aber inszeniert war das Ganze nicht.

Wie ist es zu dieser Erkrankung gekommen?
Loacker:
Angefangen hat es mit einem Fußpilz, den ich mir im olympischen Dorf zugezogen habe. Dr. Lotz hat es angeschaut und mir eine Salbe verschrieben. Zwei, drei Tage später hat es mit dem Ausschlag angefangen. Ich bin wieder zum Arzt, habe das aber vor dem Zweierbewerb nicht an die große Glocke gehängt. Zudem es mich körperlich gar nicht belastet hat. Der Rotlauf ist dann aber größer geworden und unser Doktor musste mir Antibiotika verschreiben.

Die Optik ist für dich und den Bobverband in diesem Fall aber nicht die beste. Auch das Olympische Komitee betrachtet die Krankheit mit Skepsis, fühlt sich über den Tisch gezogen.
Loacker:
Ich komme mir momentan auch wie der Depp der Nation vor. Ich werde gleich einmal das Gespräch mit ÖOC-Generalsekretär Matthias Bogner suchen. Und ihm erklären, dass mein gesundheitliches Problem kein Schmäh war. Es ist für mich ärgerlich, dass ich im Vierer nicht starten kann. Zumal ich überzeugt bin, der Stärkere zu sein.

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