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"Ich bin froh, dass es ein Ende hat"

Am Samstag zieht Ariane Maier (28) ein letztes Mal das Handball-Dress vom SSV Dornbirn über. Danach ist Schluss. Die 28-jährige Aufbauspielerin beendet ihre Karriere.

Die Öffentlichkeit weiß seit knapp sieben Wochen, dass Ariane Maier per Saisonende zurücktritt. Sie selbst, ihre Mannschaftskolleginnen und Vertrauten wissen davon seit fast einem Jahr. Denn die Aufbauspielerin wollte bereits im letzten Sommer aufhören. “Eigentlich stand mein Entschluss schon fest. Doch weil meine Freundin Nadine Urban zurück zu Dornbirn gekommen ist und unser Trainer Bojan Ancevski weitermachte, hab ich nochmal ein Jahr drangehängt. Einfach weil es in der Mannschaft so gut passte.“

Karriereende ohne Wehmut

Jetzt ist endgültig Schluss. Ariane Maier hört auf – und das ohne Wehmut. Auch, weil sich ein Kreis schließt: “Ich hatte heuer nochmal sehr viel Spaß. So wohlgefühlt wie in der Mannschaft hab ich mich ansonsten nur damals im Jugendteam von Schoren, als ich mit dem Handball begonnen habe. Der Zeitpunkt aufzuhören passt einfach.“

Maier mit Senkrechtkarriere

Rückblende. Ariane Maier beginnt spät mit Handball. Mit zwölf Jahren, 1993. Eine Schulfreundin schwärmt ihr von dem Sport vor. Also geht sie zu einem SSV-Training mit. “Ich hab meinen Eltern gar nichts davon erzählt. Ich bin einfach mit und es hat mir auf Anhieb so gut gefallen, dass ich geblieben bin.“ Obwohl Maier so spät mit dem Handball anfängt, fasst sie schnell Fuß in der Sportart: “Ich hab davor Kunstturnen gemacht und bin auch Schi gefahren. Von dem her hatte ich eine gute Basis, vor allem durchs Turnen.“ Die heute 28-Jährige erringt mit ihren Kameradinnen fünf Staatsmeistertitel in der Jugend. Mit 15 bekommt die Dornbirnerin ihre ersten Einsätze in der Kampfmannschaft vom SSV, dem just in dieser Saison der Aufstieg in die Staatsliga gelingt.

Prokop holt Maier ins Team

Mit 18 bekommt Maier das Angebot, in das Internat von Hypo Niederösterreich zu wechseln. Dort trainiert sie acht bis neunmal pro Woche und macht ganz nebenbei die Matura. Ein Jahr später, 2000, wird sie von Gunar Prokop in den Kader der österreichischen Olympia-Mannschaft berufen. Österreich wird fünfter. “Das war mein größter Erfolg. Ein fünfter Platz bei Olympia ist – zumindest mit der österreichischen Nationalmannschaft – nicht mehr zu toppen.“ Ein anderer großer Erfolg gelingt Maier in der Saison 2004/05 in St. Gallen: Sie wird mit ihrem Team als Stammspielerin Schweizer Meisterin: “Es war eine unbeschreibliche Genugtuung für mich, als Stammspielerin eine nationale Meisterschaft zu gewinnen.“ Danach verschlägt es sie nach Deutschland, wo sie in der Oberliga spielt. Zudem nimmt die Dornbirnerin an einer Europa- und zwei Weltmeisterschaften teil.

Letztes Spiel am Samstag

2007 kehrt Maier zum zweiten Mal nach 2002 zum SSV zurück. Am Samstag steigt ihr letztes Spiel. Danach wird gefeiert: “Ich bin absolut zufrieden mit meiner Karriere und froh, dass es ein Ende hat.“

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