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Huber feiert 100-jähriges Bestehen

Götzis - Der Vorarlberger Wäschehersteller Huber feiert seinen 100. Geburtstag. Aus einer 1908 übernommenen Wirkwarenfabrik in Götzisentstand ein Textilkonzern mit aktuell rund 1.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 105 Mio. Euro (2007). 

“Wir freuen uns über die Konkurrenzfähigkeit unserer Traditionsmarken. Flexibilität, Qualität und Produktionseffizienz erachten wir als die Schlüssel zum Erfolg für europäische Standorte”, erklärte Huber Holding AG-Vorstandsvorsitzender Erhard Grossnigg anlässlich des Jubiläums.

Heute vereinigt die Huber Holding AG die drei Wäschemarken Huber, Skiny und Hanro, die Produktionsfirma Huber Tricot GmbH sowie die Einzelhandelsfirma Huber Shop GmbH mit rund 70 Filialen. Anlässlich des Jubiläums wird am 13. März in Götzis ein 900 Quadratmeter großer Flagship Store der Huber Shop GmbH eröffnet und ein Brunnen des Künstlers Tone Fink enthüllt. Im September und Oktober finden Festveranstaltungen in Bregenz und Wien statt.

“Urvater” des heutigen multinationalen Wäschekonzerns ist der Vorarlberger Josef Huber. 1908 kaufte er die Wirkwarenfabrik “Anton Heinzle Götzis”, für die er bereits als Handelsreisender tätig gewesen war. Er siedelte mit seiner Frau Elise und den sechs Kindern in das heutige Stammhaus in Götzis um und legte so den Grundstein für das Unternehmen. Fortan wurde der Familienbetrieb von Generation zu Generation ausgebaut.

Im Lauf der Jahre veränderten sich Wäsche-Herstellung und Ansprüche grundlegend. War früher die Funktion wichtig – guter Sitz, Kochfestigkeit, austauschbare Gummibänder – so werden heute besonders Style und Wohlfühlerlebnis groß geschrieben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwa trug die Einführung des Trikot-Stoffes auch zur Emanzipation der Frau bei, die sich nun nicht mehr in enge Korsetts zwängen musste. Bestseller der Folgejahre waren unter anderem einteilige Hemdhosen für Damen und Herren, Leibchen und knielange Schlüpfer oder auch Badeanzüge aus Waffeltrikot in schwerer Wollqualität.

Bei den Materialien blieben Baumwolle und Baumwollmischungen bestimmend. Dominierten in den Kollektionen zunächst die traditionellen Farbtöne Grau, Weiß, Hellblau und Rosa, wurde die Wäsche ab den 1960er-Jahren bunt. Die größten Kollektionen in der Produktionsgeschichte bestanden aus rund 800 Artikeln, die Farbkarten wiesen bis zu 1.200 Farbtöne auf. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden täglich bis zu 20 Tonnen Stoff verarbeitet.

In den 1990er-Jahren schließlich folgte eine Krise: Es kam zu Schließungen von Standorten in Österreich, Umstrukturierungen und massivem Personalabbau. Zu Mitte der 1990er-Jahre waren noch 2.000 Mitarbeiter bei der Huber-Gruppe beschäftigt. Gleichzeitig trieb Huber die Internationalisierung voran und eröffnete zusätzliche Konfektionsbetriebe, etwa in Ungarn. Huber war ein Sanierungsfall, der Verluste schrieb, als Grossnigg 2001 das Steuer übernahm. 2004 gelang der Turnaround.

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