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HTC fordert iPhone heraus

Der taiwanesische Handy-Hersteller HTC tritt mit einem neuen UMTS-Smartphone dem iPhone von Apple entgegen.

HTC-Chef Peter Chou präsentierte kürzlich in London das neue „HTC Touch Diamond“, das in Deutschland von Juni an von den Netzbetreibern T- Mobile, Vodafone und O2 angeboten wird. Außerdem wird das UMTS-Handy auch im Elektrohandel ohne Mobilfunkvertrag vertrieben. Von dem Vorgängermodell hatte HTC in den vergangenen zwölf Monaten weltweit drei Millionen Geräte verkauft.

„Kein iPhone-Killer“

Chou wies aber einen direkten Vergleich mit dem Apple-Handy zurück. „Ich sehe das HTC Touch Diamond nicht als iPhone-Killer, sondern als ein völlig eigenständiges, innovatives Gerät, auf das wir sehr stolz sind“, sagte Chou. Seine Ingenieure hätten sich darauf konzentriert, nicht ständig neue Funktion in das Gerät zu packen, sondern eine innovative und leicht zu bedienende Oberfläche zu schaffen, damit beispielsweise die mobile Nutzung des Internets ohne Prob­leme möglich sei und Spaß mache. Das HTC-Handy läuft auf der Basis des Betriebssystems Windows Mobile 6.1 von Microsoft. Mit einer selbst entwickelten Software hat HTC dabei aber eine eigenständige Bedienoberfläche („TouchFlo 3D“) geschaffen. In die HTC-Software wurde weiterhin der Webbrowser des norwegischen Softwarehauses Opera integriert.

Mehr Features

Bei den technischen Features lässt das HTC Touch Diamond mit einem Turbo-UMTS-Funkmodul oder einem eingebauten GPS-Empfänger die erste iPhone-Generation deutlich hinter sich. Die Branche erwartet jedoch, dass Apple in diesem Sommer ein neues iPhone vorstellen wird, dass dann ebenfalls die dritte Mobilfunkgeneration (UMTS) unterstützt.

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