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Hot Volleys Ziele

Mit dem neuen Sponsor Bayernwerk wollen die Hot Volleys (früher: Donaukraft Wien) hoch hinaus...

Die zehnjährige Ära von Donaukraft Wien als Hauptsponsor des erfolgreichsten heimischen Volleyball-Klubs der Männer ist zu Ende. Ab sofort heißt Österreichs elffacher Champion und neunfacher Cupsieger Bayernwerk Hot Volleys. Mit neuem Rekordbudget haben sich die Wiener extrem hohe Ziele gesteckt, die langfristig sogar bis zum Gewinn der Champions League reichen.

“In der kommenden Champions League wollen wir unter die besten Acht, 2001 ins Final Four und im dritten Jahr gehen wir auf den Europacup-Sieg los”, verkündete am Donnerstag Manager Peter Kleinmann, dessen neuer Hauptsponsor am (heutigen) Abend in den Arkaden des Wiener Rathauses im Rahmen einer großen Show der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Bayernwerk, der viertgrößte Energiehersteller Europas mit Hauptsitz München und einer Niederlassung in Wien, ist in erster Linie dafür verantwortlich, dass dem heimischen Rekordmeister für die kommende Saison 15 Millionen Schilling (um vier mehr als bisher) zur Verfügung stehen. Der neue Hauptgeldgeber, der sich auch beim deutschen Fußball-Renommierklub Bayern München finanziell engagiert, steuert bei seinem ersten Sponsor-Einstieg in Österreich über die Hälfte (8 Mio.) bei. Kleinmann führt das darauf zurück, dass der Werbewert des Klubs und für den Hauptsponsor 50 Mio. S bzw. 30 Mio. S beträgt.

“Damit haben wir einen weiteren tollen Partner, der uns in Europa neue Dimensonen eröffnet. Jetzt können wir uns neue Ziele setzen und in die Europaklasse vorstoßen”, jubelte Kleinmann. Jüngster Neuzugang ist der 50-fache US-Internationale Jason Ring, doch damit ist das Einkaufsprogramm der Wiener noch nicht abgeschlossen. “Wir suchen noch einen oder zwei Weltklasseleute”, sagt der Manager, der eventuelle Anwärter in der kommenden Woche bei der Wiener EM unter die Lupe nimmt und daneben auch nach Übersee seine Fühler ausgestreckt hat. Da die Qualifikation für die Champions League erst im Dezember beginnt, steht er nicht unter Zeitdruck und kann “in Ruhe suchen.”

Die Kooperation mit Bayernwerk wurde auf drei Jahre mit Option abgeschlossen. Der heimische Spitzenklub wurde 1953 als Görz 33 gegründet und hat nun nach Limex, Club A. Tyrolia und Donaukraft mit Bayernwerk Hot Volleys seinen fünften Namen.

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