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Home Invasion: Neues kriminelles Phänomen in Vorarlberg

Bislang kein Fall in Vorarlberg.
Bislang kein Fall in Vorarlberg. ©VOL.AT/Hofmeister
In Vorarlberg ist es am Mittwoch zum ersten Fall einer "Home Invasion" gekommen - ein Raubüberfall in einem Wohnhaus, bei dem die Täter ihre Opfer fesseln, um sie danach auszurauben. Österreichweit ist das Phänomen nicht neu.
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Auch der Polizei ist auf Nachfrage von VOL.AT kein ähnlich gelagerter Fall in Vorarlberg bekannt: Die Rede ist von einer “Home Invasion”, bei welcher Täter ihre Opfer in ihren eigenen vier Wänden fesseln um sie in aller Ruhe auszurauben. Das Ziel der Täter ist es dabei möglichst schnell zu wissen, wo Wertgegenstände gelagert sind und wie die Codes von Safes lauten. Im Gegensatz zu “klassischen” Einbrechern brechen die Täter deshalb bewusst dann ein, wenn jemand zu Hause ist. Am Mittwochabend wurde in Götzis eine Frau von Männern in ihrem Wohnhaus gefesselt. Zur Heldin wurde ihre 13-jährige Tochter, welche sich im ersten Stock befand und das Geschehen mitbekam. Sie alarmierte schließlich die Polizei.

Österreichweit kein neues Phänomen

Österreichweit gesehen ist das Phänomen nicht neu: Immer wieder kommt es zu “Home Invasions”. Dieses Jahr gab es bereits einige Prozesse und Schuldsprüche. Die Polizei geht in vielen Fällen davon aus, dass es sich um sehr gut organisierte Tätergruppen handelt.

Tipps der Polizei

Die Polizei rät dazu, verdächtige Dinge sofort zu melden. “Lieber einmal zu viel die Polizei rufen als zu wenig”, so der Wiener Polizeisprecher Patrick Maierhofer gegenüber der “Presse” – auch in Wien sieht man sich mit dem Phänomen Home Invasions konfrontiert. Das Auftauchen der Polizei wirke auch stark präventiv. Die Polizei in den bislang betroffenen Bundesländern hat auch eine Reihe von Tipps gegeben, wie “heute.at” berichtet:

Mechanische Grundsicherheit: Türen und Fenster verschließen, und den Kriminellen den Zugang zu erschweren
– Elektronische Sicherheitsmaßnahmen: Damit sind beispielsweise Videokameras gemeint. Diese schrecken ab – und sind bei der Fahndung eine gute Unterstützung für die Polizei
– Sind die Täter allerdings bereits im Haus, sollte ihren Forderungen unbedingt Folge geleistet werden. So könne verhindert werden, dass die Räuber ihre Opfer verletzen. Sobald die Täter weg sind gelte es umgehend die Polizei zu rufen – auch wenn man eingeschüchtert worden sei, dies nicht zu tun.
– In Wien rät die Polizei in betroffenen Gegenden dazu, ein Notalarmsystem zu installieren, mit welchem ein stiller Alarm ausgelöst werden kann

Derzeit seien im Bundesgebiet vor allem wohlhabende Bewohner von Häusern am Stadtrand oder in abgelegenen Gegenden gefährdet. Es bestehe aber kein Grund zur Panik, so die Polizei.

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