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Holt euch den Meisterteller!

Altach muss das heutige Heimspiel gegen St. Pölten hoch gewinnen und auf einen Umfaller der Admira hoffen. Dann landet der Meisterteller in Altach.
Tabelle der Ersten Liga
Altach gegen St. Pölten im Live-Ticker (18.30 Uhr)

Am vergangenen Freitag war in der Südstadt bereits eine Meisterfeier in der „Heute für Morgen“ Erste Liga geplant. Die vorbereitete Bühne musste aber wieder in den LKW gepackt werden, da sowohl die Admira als auch Altach Siege einfuhren. Die Südstädter gehen nun heute mit drei Punkten Vorsprung und der besseren Tordifferenz (plus vier) ins Meisterschaftsfinale. Deshalb wird erneut eine Bundesliga-Delegation auf die Hohe Warte reisen, wo die Partie der Vienna gegen die Admira auf dem Programm steht. Bundesliga-Vorstand Georg Pangl und Schirmherr Herbert Prohaska werden dort jene Trophäe dabei haben, um die sich seit 12. Juli 2010 alles dreht. Gerhard Stocker dagegen, der Vorsitzende der Erste Liga, wird mit dem Duplikat des Meistertellers in der cashpoint-Arena vor Ort sein.

Ein Altach-Sieg ist Grundvoraussetzung

Es spricht also vor dem heutigen letzten Spieltag vieles für die Admira. Die Ausgangslage für die Altacher ist aber nicht aussichtslos: Denn die Vienna braucht im Zweikampf um den Klassenerhalt mit Gratkorn dringend Punkte. Vienna Alfred Tatar: „Wir werden versuchen zu gewinnen, um den Relegationsplatz zu halten.“ Die Vienna hofft auf ein erstmals seit drei Jahren mit 4500 Zuschauern ausverkauftes Stadion auf der Hohen Warte. Grundvoraussetzung eines Altacher Titelgewinns ist allerdings ein möglichst hoher Sieg gegen den Tabellendritten SKN St. Pölten. Die Hoffnung bei Trainer Adi Hütter sowie den Altacher Spielern lebt, auch wenn man auf fremde Hilfe angewiesen ist.

Adi Hütter (Trainer SCR Altach): Wir müssen heute nicht mehr großartig taktieren, sondern auf Sieg spielen und so viel wie möglich Tore erzielen. Spielerisch sind wir wieder auf einem Niveau, das unseren Ansprüchen entspricht. Ich werde natürlich gleichzeitig der Vienna die Daumen drücken, denn ohne ihre Hilfe wird es sehr schwer.

Martin Kobras (Torhüter SCR Altach): Die Hoffnung lebt natürlich und wir glauben alle noch an den Titel. Wir sind gut drauf und haben uns zuletzt wieder viele Chancen erarbeitet. Die Mannschaft wird alles unternehmen, dass wir uns am Ende keinen Vorwurf machen müssen. Die Vienna hat zudem schon bewiesen, dass sie die Admira schlagen kann. Aber zuerst müssen wir unser Spiel gegen St. Pölten gewinnen, um unsere letzte Möglichkeit auf den Titel wahrnehmen zu können.

Alexander Guem (Kapitän SCR Altach): Wir werden klar gewinnen und die Admira verliert, so werden wir Meister. Alle wissen aber auch, dass wir es schlussendlich nicht selbst in der Hand haben, den Meistertitel zu holen. Was wir aber ganz sicher wissen ist, dass wir ­heute nochmals alles geben werden, um drei Punkte zu holen.

Andreas Lienhart (Abwehrspieler SCR Altach): Wenn wir ehrlich sind, brauchen wir heute einen Sieg mit drei oder vier Toren unterschied. Wenn wir einen guten Tag haben, können wir auch jeden Gegner in dieser Liga so hoch schlagen. St. Pölten wird aber kein Jausengegner, zudem muss die Admira bei der Vienna verlieren.

Patrick Scherrer (Stürmer SCR Altach): Bei uns glauben alle an ein Fußballwunder. Alle wissen, dass die Admira in einer besseren Ausgangslage ist als wir. Aber alle wissen auch, dass sich die Vienna keine Niederlage leisten kann, um den Klassenerhalt zu schaffen. Voraussetzung ist ein klarer Erfolg von unserer Seite. Die Admira braucht zwar nur einen Punkt. Auf der Hohen Warte zu spielen ist nicht einfach, auch wir hatten unsere Probleme.

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