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Höllwarth Dritter

Martin Höllwarth hat am Samstag im Weltcup-Skispringen in Sapporo den dritten Rang belegt. Der Tiroler (130,5-126,5 m) verbesserte sich im Finale von Rang vier zu seinem sechsten Podestplatz der Saison.

Martin Höllwarth hielt am Samstag im Weltcup-Skispringen in Sapporo im Alleingang die Fahne des ÖSV-Teams hoch. Der 29-jährige Tiroler (130,5-126,5 m) verbesserte sich im Finale von Rang vier auf drei und stand zum sechsten Mal in der Saison auf dem Podest. Übertroffen wurde Höllwarth nur vom Norweger Roar Ljökelsöy (132,0-133,5), der seinen dritten Saisonerfolg feierte (den insgesamt vierten) und vom finnischen Weltcup-Spitzenreiter Janne Ahonen (135,5-129,0). Thomas Morgenstern landete als zweitbester Österreicher an der 17. Stelle.

Der Wind mischte zwar auch in der WM-Stadt von 2007 etwas mit, doch im Vergleich zur Vortags-Konkurrenz in Hakuba lief diesmal alles weitgehend regulär ab. Und Höllwarth bewies einmal mehr seine Topform. Er überholte im Finale den Vortagssieger Matti Hautamäki, doch Ljökelsöy, der im Vorjahr in Sapporo seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, und Halbzeit-Spitzenreiter Ahonen sprangen noch weiter und lagen schließlich deutlich vor dem Tiroler. Der schob sich aber in der Weltcup-Gesamtwertung bis auf sechs Punkte an Tourneesieger Sigurd Pettersen, den Tages-Zehnten, heran.

„Ahonen und Ljökelsöy sind stark, aber ich bin auch sehr gut in Form und mit ein bisschen Windunterstützung kann auch ich vorne sein“, erklärte Höllwarth, der für Sonntag (03:00 MEZ) optimistisch war. „Wenn mir wieder so gute Sprünge gelingen, ist viel möglich.“ Morgenstern verpasste erstmals in der Saison die Top Ten, der Vorjahrs-Zweite Christian Nagiller belegte hinter Andreas Kofler (19.) und Andreas Goldberger (26.) den 28. Rang.

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