Hohes Maß an Vertrauen für LKH Hohenems

Das LKH Hohenems blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück
Das LKH Hohenems blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück ©Michael Mäser
Das Hohenemser Landeskrankenhaus kann wieder auf ein erfolgreiches und interessantes vergangenes Jahr zurückblicken.

Hohenems. Ein Schwerpunkt des Landeskrankenhaus Hohenems im vergangenen Jahr war unter anderem die Fertigstellung der vorerst letzten Bauprojekte und so wurde die Terrasse angrenzend zum Speisesaal oder die Bedachung am Eingang der Palliativterasse errichtet. Dazu wurde im Jahr 2019 auch sämtlichen Abteilungen und Ambulanzen im LKH Hohenems von den Patienten ein hohes Maß an Vertrauen entgegengebracht. 

Tageschirurgie mit hoher Akzeptanz

Im Jahr 2019 wurden am LKH Hohenems 10.100 Patienten stationär behandelt, was einem Rückgang von 4,84 Prozent im Vergleich zu 2018 bedeutet. Damit verzeichnete das Spital 37.868 Belagstage (+ 0,13 Prozent im Vergleich zu 2018) und 48.483 Pflegetage (- 1,26% im Vergleich zu 2018), was zu einer Belagsdauer des gesamten Krankenhauses von 3,75 Tagen (+ 5,34 % im Vergleich zu 2018) führt. Somit kam das Haus auf eine Auslastung der 140 Krankenhausbetten, ohne Tagesklinik, nach Belagstagen von 73,24 Prozent. Eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung findet auch seit Jahren die Tageschirurgie am LKH Hohenems und so wurden im Jahr 2019 insgesamt 2.800 Operationen (375 augenchirurgische, 868 allgemeinchirurgische und 1.557 unfallchirurgische Operationen) durchgeführt. Im Jahr 2019 wurden 27.161 Patienten in Hohenems ambulant behandelt (- 2,03% im Vergleich zu 2018) und die ambulanten Frequenzen betrugen 65.000 (+ 1,84% im Vergleich zu 2018). 

Hoher Stellenwert für die Schmerztherapie

Die herausragende Stellung des Hohenemser Landeskrankenhaus unterstreichen aber auch die hochspezialisierten Tätigkeiten in den medizinischen Bereichen wie Rheumatologie, Endokrinologie, Diabetologie, Osteologie, spezielle Schmerztherapie, Pulmologie und Wundmanagement. Einen hohen Stellenwert nehmen aber auch die Tätigkeiten des Teams der interdisziplinären speziellen Schmerztherapie ein. „Durch das engagierte Arbeiten der beteiligten Fachdisziplinen konnten wir für viele Patienten eine Besserung beziehungsweise Linderung ihrer chronischen Schmerzen erzielen. Unser seit 2008 etabliertes Schmerzboard wurde zudem für externe Ärzte geöffnet und unsere Fachexpertise kommt dadurch mehr Patienten zugute“, so Chefarzt Prim. Dr. Günter Höfle in seinem Jahresbericht. 

Auslastung der Palliativstation gestiegen 

Seit rund 17 Jahren ist auch die Palliativstation im LKH Hohenems untergebracht und die Gesamtauslastung ist im Jahr 2019 auf 81,70 Prozent gestiegen (+ 6,07 Prozent im Vergleich zu 2018). Die durchschnittliche Behandlungsdauer der insgesamt 368 Patienten (+ 12,2 Prozent im Vergleich zu 2018) beträgt weiterhin durchschnittlich 12,96 Tage. Patienten werden dabei bereits in früheren Stadien ihrer Erkrankung in die Palliative Care integriert, was eine spürbare Qualitätsverbesserung bedeutet. Erfolgreich auch die Tätigkeiten im Mobilen Palliativteam in Kooperation mit der Hospizbewegung Vorarlberg der Caritas – hier gab es im vergangenen Jahr 1.225 Einsätze (+ 32,94 Prozent im Vergleich zu 2018). 

Engagierte Tätigkeit in der Ausbildung

Neben der Aufgabe der Patientenversorgung ist aber auch die Ausbildung von Ärzten eine weitere wichtige Aufgabe im Krankenhaus, und auch dafür bekommt das LKH Hohenems immer sehr positives Feedback. „Die äußerst engagierte Tätigkeit im Rahmen des akademischen Lehrauftrags für die Universitäten Graz, Innsbruck und Wien trägt zum großen Erfolg der Ausbildung der Medizinstudenten bei. Viele Jungmediziner kommen nach dem Abschluss der Ausbildung an das LKH Hohenems zurück, was uns motiviert, weiterhin einen so großen Einsatz in der Lehre zu zeigen“, schließt Chefarzt Prim. Dr. Günter Höfle seinen Jahresbericht mit einem Dank an das Ärzte- und Pflegeteam im LKH Hohenems ab. MIMA 

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