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Hohe Investitionen in den Gefahren-Schutz

Bregenz - Damit die Menschen in Vorarlberg vor den Gefahren der Natur so gut wie möglich geschützt sind, wird jedes Jahr kräftig in Schutzmaßnahmen investiert.

Das Land erweist sich dabei als zuverlässiger Partner der Kommunen. Erst kürzlich hat die Landesregierung für vier Projekte in drei Vorarlberger Gemeinden eine Unterstützung in Höhe von 500.000 Euro gewährt, informiert Umweltlandesrat Erich Schwärzler.

Vorhaben, die Siedlungsräume besser vor Naturgefahren wie etwa Hochwasser schützen sollen, sind zumeist mit hohem Kostenaufwand verbunden. Die Ausgaben in dem Bereich sind jedoch unverzichtbar, weil sie mehr Sicherheit für die Bevölkerung bringen und helfen, bestehende Risiken zu minimieren. “Sicherheit ist einerseits ein menschliches Grundbedürfnis. Auf der anderen Seite ist Sicherheit aber auch Ausdruck der Lebensqualität in einer Region”, betont Landesrat Schwärzler. Das Land betrachte es als zentrale Aufgabe, in allen Regionen Vorarlbergs annähernd gleichwertige Lebensbedingungen sicherzustellen. Investitionen in die Sicherheit seien daher immer auch Investitionen in die Lebensqualität, so Schwärzler. Ein wichtiger Sicherheitspartner für Land und Gemeinden ist seit vielen Jahren die Wildbach- und Lawinenverbauung, deren jährliches Budgetvolumen bei rund 17 Millionen Euro liegt.

Gezielte Maßnahmen

In der Gemeinde Tschagguns wird ein Auffangbecken mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Kubikmetern errichtet. Es soll in Zukunft im Bitschweiltobel den Gerinneverlauf absichern und Vermurungen verhindern. Die Umsetzung des Projekts ist mit insgesamt 120.000 Euro veranschlagt.

Zum Schutz der Trink- und Abwasserleitung und zur Sicherung der Gemeindestraße zwischen Hörbranz und Eichenberg – Lutzenreute werden im Gemeindegebiet von Eichenberg verschiedene Maßnahmen realisiert. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 200.000 Euro.

In der Gemeinde Innerbraz sollen das Schanatobel und der Masonbach beruhigt werden. Die umfangreichen Sicherungsarbeiten dienen als Schutz für die bestehenden Siedlungsräume und Infrastruktureinrichtungen. Die Umsetzung beider Projekte verursacht Kosten in der Höhe von rund 2,2 Millionen Euro. Die Arbeiten laufen heuer im Oktober bzw. im Jahr 2011 an.

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