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Hohe Investitionen belasten Röthner Finanzen

In Röthis wird auch in diesem Jahr wieder in die Infrastruktur investiert
In Röthis wird auch in diesem Jahr wieder in die Infrastruktur investiert ©Michael Mäser
Im Voranschlag der Gemeinde Röthis für das laufende Jahr sind erneut hohe Investitionen in die Infrastruktur vorgesehen.
Durch mehrere Wohnbauprojekte ist Röthis gewachsen und investiert dazu auch laufend in die Infrastruktur der Gemeinde

Röthis. Die rege Bautätigkeit in der Gemeinde Röthis in den vergangenen Jahren brachte der Vorderlandgemeinde neben dem Bevölkerungszuwachs auch neue Herausforderungen. Diese machen sich auch jährlich im Haushalt bemerkbar. 

Hohe Investitionen in Infrastruktur 

So wird bereits seit einigen Jahren in die bestehende Infrastruktur investiert und so sind auch in diesem Jahr rund 1,6 Millionen Euro für Erneuerungen der Wasserleitungen, sowie 300.000 Euro für Kanalsanierungen vorgesehen. Weiters sollen 300.000 Euro in Straßenprojekte fließen und 375.000 Euro wurden für neue Urnennischen und die Barrierefreiheit des Friedhofes eingerechnet. Auch das Projekt Sportheim SC Röthis, bei welchem noch unklar ist, ob es zu einem Neubau oder einer Generalsanierung kommt, wurde mit 500.000 Euro im laufenden Haushalt berücksichtigt – weitere zwei Millionen Euro sind in der Vorschau für 2023 ausgewiesen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Einen wesentlichen Posten bei den Ausgaben haben im Röthner Voranschlag für 2022 auch wiederum die vom Land vorgegebenen Zahlungen für den Sozialfonds mit 681.700 Euro, den Spitalfonds mit 565.000 Euro und die Landesumlage mit 385.000 Euro. Dazu fließen in diesem Jahr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf rund 148.000 Euro in die Kleinkindbetreuung und 208.000 Euro werden für den öffentlichen Verkehr an den Gemeindeverband Oberes Rheintal überwiesen.

Schuldenstand der Gemeinde steigt

Die hohen Investitionen schlagen sich auch im Finanzierungshaushalt mit Gesamtausgaben in der Höhe von 8.560.800 Euro nieder. Zur Finanzierung ist dabei ein Darlehen in Höhe von 1,5 Millionen Euro nötig und weiters stehen noch liquide Geldmittel zur Verfügung. Damit wird auch die Gesamtverschuldung der Gemeinde Röthis in diesem Jahr von 1.859.100 Euro auf 3.177.400 Euro steigen, was Ende des Jahres einer pro Kopf Verschuldung von 1.470 Euro entspricht. Der Röthner Voranschlag 2022 wurde von der Gemeindevertretung mehrheitlich mit 15:3 Stimmen verabschiedet. MIMA

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