"Hoffe auf weitere Einsätze"

UI-Cup-Sieger Sturm Graz gastiert heute (19.30 Uhr) in Altach – zwei Vorarlberger stehen im Kader.

Von Budapest reiste der SK Sturm via Zürich am Sonntag nach Dornbirn, wo die erfolgreiche UI-Cup-Mannschaft im Hotel „Martinspark“ Quartier bezog. Mit dabei auch die beiden Vorarlberger Patrick Scherrer (21) und Martin Kobras (22).

VN: Wie haben Sie von der Bank aus die Ausschreitungen beim UI-Cup-Spiel in Budapest miterlebt?
Patrick Scherrer:
Es war Mitte der ersten Halbzeit, als es los ging. Es ist kein gutes Gefühl, wenn Stühle durch das Stadion fliegen. Was allerdings genau abgelaufen ist, weiß ich nicht. Leicht war es für unsere Spieler sicher nicht, sich auf die Partie zu konzentrieren.

VN: Wie war es nach dem Spiel?
Scherrer:
Eigentlich ruhig, wir wurden abgeschirmt. Nur ein Stein ist auf unseren Bus geflogen.

VN: Für Sie ist es nach dem Wechsel von Lustenau nach Graz die erste Rückkehr ins Ländle. Wie haben Sie sich in den beiden Monaten in Graz eingelebt?
Scherrer:
Eigentlich super, auch dank Martin habe ich mich schnell in Graz eingelebt. Einen Monat war ich noch beim Bundesheer, jetzt muss ich versuchen, mich in die Mannschaft zu kämpfen. Ein paar Kurzeinsätze im UI-Cup habe ich ja bereits, jetzt hoffe ich auch auf Spielminuten in der Liga. Das ist mein vorrangiges Ziel. Aber die Konkurrenz auf der linken Seite mit Marko Stankovic und Jakob Jantscher ist groß. Mein Ehrgeiz ist groß, ich werde versuchen, den Trainer zu überzeugen.

VN: Der Coach setzt sehr auf den Nachwuchs. Was sagen Sie über Ihren Trainer?
Scherrer:
Er hat sehr viel Erfahrung, vor allem als Spieler. Als Trainer legt er sehr viel Wert auf das Spielerische, was mir unheimlich taugt. Der Erfolg seiner Arbeit mit Sturm gibt ihm Recht. Für uns junge Spieler ist es sehr motivierend, zu wissen, dass wir auch eingesetzt werden – sofern wir im Training die Leistung bringen.

VN: Mit dem Spiel in Altach können Sie auch ein wenig Heimweh abstreifen.
Scherrer:
Zumindest ist es eine Gelegenheit, meine Freundin zu sehen. Sie studiert in Innsbruck, somit ist die gemeinsame Zeit beschränkt. Natürlich sehe ich auch meine Eltern und beim Spiel werden einige Kollegen anwesend sein.

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