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Hochwassersituation spitzt sich zu

In Oberösterreich spitzte sich die Hochwassersituation durch die anhaltenden Regenfälle am Mittwoch zu. Vor allem der Raum Freistadt war betroffen.

In Linz mussten Evakuierungspläne für den Österreichischen National-Circus entwickelt werden, um im Notfall eine rasche „Absiedelung“ zu ermöglichen.

Sowohl die Donau als auch die Zubringerflüsse zeigten am Mittwochnachmittag steigende Tendenz. In Mauthausen mussten die Vorkehrungen für die Sperre der neben der Donau verlaufenden Bundesstraße getroffen werden. Auch der Inn im Raum Schärding drohte über die Ufer zu treten. Dort wurden ebenfalls entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Parkplätze und Wege am Fluss wurden gesperrt, zum Teil standen sie auch bereits unter Wasser. Ebenso wurde auch in Steyr Hochwasseralarm gegeben.

In Linz hatte die Donau einen Pegelstand von 567 Zentimetern erreicht, damit wurde die „Warngrenze“ von 550 Zentimetern überschritten. Dies bedeutete, dass die ersten Vorkehrungen für ein mögliches Hochwasser getroffen werden mussten.

In Niederösterreich haben die anhaltenden starken Regenfälle zu weiteren Verkehrsbehinderungen geführt. Nach Angaben des ÖAMTC musste die B 213 in Tulln wegen Hochwassers gesperrt werden. Umfangreiche Behinderungen gab es auch im Ortsgebiet von Zwettl. In der Bezirksstadt im Waldviertel standen einige Straßenzüge bis zu einem halben Meter unter Wasser.

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