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Hochwasserschutz für Feldkirchs Innenstadt

Die Innenstadt von Feldkirch war in den letzten Jahren immer wieder durch Hochwasser gefährdet.
Die Innenstadt von Feldkirch war in den letzten Jahren immer wieder durch Hochwasser gefährdet. ©Hartinger
Die Stadt Feldkirch ist aufgrund ihrer flussnahen Lage nicht ausreichend hochwassersicher.

Ein besonders sensibles Gebiet bildet die Innenstadt von Feldkirch, die in der Vergangenheit immer wieder infolge von Starkregenereignissen durch Hochwasser gefährdet war.

Um für ein hundertjährliches Hochwasserereignis Sicherheit gewährleisten zu können, plant der Wasserverband Ill-Walgau das Projekt „Hochwasserschutz Feldkirch“. Konkret geht es um eine Aufweitung des rechten Uferbereiches auf einer Länge von 200 Metern im Bereich der Kapfschlucht. Diese Maßnahme bedingt einen Abbruch und Neubau der Heilig-Kreuz-Brücke, der Kapfstraße und der Ardetzenbergstraße sowie den Abbruch und Neubau der Montfortbrücke.

Weitere Änderungen wären:

  • Ein neuer Rad- und Gehweg, der die bestehende Kapfstraße im Bereich der Kapfschlucht ersetzt.
  • Der Busverkehr würde in Zukunft in einem zirka 80 Meter langen Galeriebauwerk unter der neu angelegten Ardetzenbergstraße geführt werden.

Nach der Umsetzung dieser Maßnahmen würde die Innenstadt einem 100-jährlichen Hochwasser standhalten.

Grundsatzbeschluss der Stadtvertretung

Das oben beschriebene Projekt ist auf Basis einer aufwändigen Variantenuntersuchung ermittelt worden und stellt die wirtschaftlichste und zweckmäßigste Möglichkeit dar, das Hochwasserschutzziel zu erreichen. Die Stadtvertretung Feldkirch hat in ihrer letzten Sitzung deshalb den Grundsatzbeschluss gefasst, dieses Projekt weiter ausarbeiten zu lassen.

Dazu Vizebürgermeister Wolfgang Matt: „Für uns hat der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität. Insbesondere das Thema Hochwasser beschäftigt uns laufend. Hier kooperieren wir eng mit dem Wasserverband Ill-Walgau, der das Projekt Hochwasserschutz Feldkirch, Aufweitung Kapfschlucht und Montfortbrücke Neu‘ erarbeitet hat.“

Nachdem es sich um eine großräumige Bautätigkeit handelt, hat die Umsetzung umfangreiche Auswirkungen auf die Stadt Feldkirch:

  • Durch die Aufweitung der Ill wird der Verlauf der Kapfstraße verändert. Aus diesem Grund werden für die Aufweitung des öffentlichen Wassergutes Grundabtretungen notwendig.
  • Die Stadt Feldkirch plant zusätzlich zum gegenständlichen Projekt die Verbreiterung der Ardetzenbergstraße sowie die Verbreiterung der Montfortbrücke für den Geh- und Radwegbereich.

22,4 Mio. Euro Errichtungskosten

Die Errichtungskosten werden auf rund 22,4 Millionen Euro brutto (+/- 20 Prozent) geschätzt. Davon soll nach Abzug aller Förderungen ein Anteil von rund vier Prozent, das sind brutto rund 896.000 Euro, auf die Stadt Feldkirch entfallen. Hinzu kommen Kosten für zusätzliche Begleitmaßnahmen in der Höhe von brutto 394.000 Euro (Verbreiterung Ardetzenbergstraße und Verbreiterung Montfortbrücke). Weitere Kosten beispielsweise für die Angleichung der angrenzenden Straßenbereiche könnten zusätzlich anfallen, sind aber bei derzeitigem Projektstand noch nicht abschätzbar.

Die Umsetzung des Gesamtprojekts ist im Zeitraum 2021 bis 2024 vorgesehen. Nachdem der Grundsatzbeschluss gefasst wurde, wird der Wasserverband Ill-Walgau das Projekt weiterentwickeln. Das Behördenverfahren und das Förderansuchen sollen im Jahr 2020 abgeschlossen werden.

 

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