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Hochwasser in der Steiermark wieder bedrohlich

In der Steiermark hat sich die Hochwasser-Situation am Abend wieder leicht verschärft. Im Muren geplagten Gasen im Bezirk Weiz kam es erneut zu Hangrutschungen, Schäden sind vorläufig aber keine aufgetreten.

Die B78 zwischen Obdach und Weißkirchen wurde auf rund 300 Meter verlegt. Außerdem wurde nach neuerlichen Regenfällen von kleineren Überschwemmungen und überfluteten Kellern berichtet.

Die Schäden der Fluten in Tirol, Vorarlberg und der Steiermark haben jedenfalls mehrere 100 Mio. Euro Schäden an der heimischen Infrastruktur verursacht. Der größte Teil der Schäden entfällt auf die Länder und Gemeinden.

Noch ist unklar, wie viel davon aus dem Katastrophenfonds gedeckt werden wird. Bundeskanzler Schüssel hatte am Mittwoch eine Aufstockung der Mittel in Aussicht gestellt. Derzeit liegen im Katastrophenfonds lediglich knapp 30 Mio. Euro.

Nach ersten Bestandsaufnahmen schätzt man jedoch allein in Tirol den Schaden an Straßen und Uferverbauungen auf mehr als 100 Mio. Euro. Dazu kommt ein Schaden von rund 10 Mio. Euro an der Bahn. Die Schäden an den Autobahnen dagegen sind in Tirol entgegen ersten Befürchtungen gering.

Schwer getroffen haben die Überschwemmungen auch die Infrastruktur im vorarlbergischen Montafon. Allein die ÖBB haben für Vorarlberg einen Schaden von 4 bis 5 Mio. Euro gemeldet. Die Autobahngesellschaft verzeichnete knapp 4 Mio. Euro Schaden an der Arlbergschnellstraße.

Die steirische Landeshauptfrau Klasnic bezifferte die Schäden Mittwochabend auf rund 104 Mio. Euro, davon rund 29 Mio. Euro im Straßenbereich, 55 Mio. Euro im Bereich Uferverbauung, 0,3 Mio. Euro bei den ÖBB, 17,2 Mio. Euro beim Gemeindeeigentum und 15 Mio. Euro im privaten Bereich.

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