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Höchststand für Nachmittag erwartet

Bis zum Dienstagnachmittag wird am Pegel Korneuburg ein Ansteigen des Donau-Hochwassers bis 7,8 Meter erwartet, so der provisorische Leiter des Wasserbauamtes.

Die Donau würde dann rund 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde führen, die „Copa Cagrana“ bis zu 2,5 Meter unter Wasser stehen. Der Wiener Hochwasserschutz sei aber auf bis zu 14.000 Kubikmeter ausgelegt, beruhigte der Wasserbau-Experte: „Wir machen uns sicher keine Sorgen um Wien.“

Bereits in den Mittagsstunden werden 9.500 Kubikmeter pro Sekunde erwartet. Zum Vergleich: Beim „Jahrhunderthochwasser“ im Juli 1954 wurden 9.600 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Umfangreiche Überflutungen waren damals die Folge. Die normale Strömungsmenge der Donau bei Wien beträgt im Jahresmittel rund 2.000 Kubikmeter.

Der im Bereich des Grundwassers gebaute Kaisermühlentunnel der Donauuferautobahn (A22) wird laut Langthaler frühestens am späten Nachmittag oder Abend wegen Überflutung gesperrt werden müssen: „Da muss das Wasser nahe am erwarteten Höchststand sein.“ Die Flutung des Tunnels wurde bereits beim Bau eingeplant. Seit die Röhre in Betrieb ist, war noch nie so eine Maßnahme notwendig.

Überflutungen gab es laut Langthaler bereits am Alberner Hafen, Schadensmeldungen lägen noch keine vor. Eine Entspannung der Hochwassersituation in Wien erwartete der Wiener Wasserbau-Experte frühestens übermorgen, Donnerstag.

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