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Hochrechnung: McCain gewinnt in Kentucky

Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat nach einer Hochrechnung des US-Senders CNN die Wahl im US-Staat Kentucky gewonnen.

Nach Auszählung von zehn Prozent der Stimmen erhielt McCain 52 Prozent, sein demokratischer Rivale Barack Obama 47 Prozent der Stimmen. Kentucky stellt acht Wahlmänner und galt bereits als republikanische Hochburg.

Im Ostküstenstaat Vermont siegte laut CNN-Hochrechnung Obama. Allerdings gab der Sender keine Zahlen bekannt. Vermont stellt drei Wahlmänner. In Indiana zeichnet sich indessen ein sehr knappes Rennen ab: Laut CNN und “New York Times” liegt Obama bei drei Prozent Auszählung ganz knapp vor McCain. Obama führt demnach mit 50 Prozent vor McCain mit 49 Prozent, berichten die US-Medien. In New Hampshire liegt Obama bei 0,7 Prozent ausgezählter Stimmen mit 67 Prozent klar vor McCain mit 33 Prozent.

Nach Behördenangaben sind so viele Bürger zu den Urnen geströmt wie nie zuvor. Im Swing State Missouri rechnete die Wahlleitung am Dienstag mit einer Rekordbeteiligung von 78 Prozent, in Ohio zeichnete sich nach Angaben der dortigen Behörden eine Beteiligung von 80 Prozent ab.

“Die Beteiligung ist sensationell”, sagte auch der oberste Wahlleiter von Virginia, Jens Jensen. Bis zehn Uhr am Vormittag hätten bereits 40 Prozent der registrierten Wähler ihre Stimme abgegeben. In Missouri registrierten sich allein 342.000 Neuwähler, in mehreren Wahlbezirken waren lange Schlangen zu sehen. Auch in North Carolina wurde trotz strömenden Regens mit einer Rekordbeteiligung von 70 Prozent gerechnet.

Trotz der hohen Wahlbeteiligung hielten sich die technischen Probleme offenbar in Grenzen. Aus den Staaten Florida, Missouri, Ohio und Virginia, in denen sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Obama und McCain andeutete, wurden zunächst keine größeren Vorkommnisse gemeldet. In Ohio seien “auf unerklärliche Weise” Wähler von den Registrierunglisten gestrichen worden, berichtete die Wahl-Website 866ourvote.com. In Virginia funktionierten einige optische Lesegeräte der Wahlcomputer nicht richtig, manche Wahlbüros öffneten erst mit Verspätung. Auch aus zwei Bezirken in Sarasota im Bundesstaat Florida kamen Berichte über defekte Wahlmaschinen, die ersetzt werden mussten.

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